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Online-Sicherheit

Tipps zu Datenschutz und Online-Betrug

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veröffentlicht: 10.01.2019

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Wie kann man sich vor Datenmissbrauch oder Online-Betrügereien schützen?

Eröffnen eines Online-Accounts

Wie kann man seinen Online-Account vor Piraterie schützen?

  • Passen Sie die Passwörter entsprechend den Diensten an – nicht ein Passwort für alle Dienste verwenden
  • Wählen Sie lange Passwörter: 8 bis 12 Zeichen.
  • Erstellen Sie Ihre Kennwörter mit Zahlen, Sonderzeichen, Groß- und Kleinbuchstaben.
  • Speichern Sie Ihre Passwörter nicht im Internetbrowser.
  • Senden Sie Ihre Passwörter nicht per E-Mail.
  • Löschen Sie die Bestätigungsnachrichten der Sites, auf denen Sie gerade ein Konto erstellt haben, aus Ihrer Mailbox.

Wenn die Website es anbietet, entscheiden Sie sich für die Zwei-Faktor-Authentifizierung, die Ihrem Konto einen zusätzlichen Schutz bietet. Der Zugang zu Ihrem Konto erfolgt dann beispielsweise über Ihr Passwort und einen Sicherheitscode per SMS.

Zuverlässigkeit einer E-Commerce-Seite

Wie kann man vor einer zahlungspflichtigen Bestellung sicherstellen, dass die Website vertrauenswürdig ist?

- Stellen Sie sicher, dass die Anmelde- und die Zahlungsseite der Website sicher sind: Vor der Adresse muss https:// stehen, zusätzlich muss das Symbol eines geschlossenen Vorhängeschlosses auf die verschlüsselte Übertragung hinweisen.

- Skepsis bei unglaublichen Versprechen: Auch im Internet hat niemand etwas zu verschenken.

- Informieren Sie sich über den Verkäufer: Je mehr Sie über Ihr "Gegenüber" wissen, umso besser. Mindestbedingungen sollten eine Postanschrift in der EU, Norwegen oder Island, eine Telefonnummer sowie E-Mail-Adresse des Anbieters sein.

- Ein Klick reicht: Achtung, im Internet werden Verträge ohne Unterschrift nur durch bloßes Anklicken, geschlossen. Lesen Sie genau durch, wozu Sie Ihr Einverständnis geben!

- Schauen Sie genau, was Sie kaufen: Prüfen Sie die Waren anhand von Abbildungen, Inhaltslisten, Maßangaben oder anderen Angaben, die der Verkäufer liefert. Vergewissern Sie sich, dass ausländische Produkte in Österreich überhaupt funktionieren. Bei elektrischen Geräten gibt es oft unterschiedliche technische Standards.

- Lesen Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB): Ein seriöser Verkäufer formuliert die AGB verständlich und "versteckt“ sie nicht auf der Homepage.

- Skepsis bei Gütesiegeln: Prüfsiegel auf einer Website sind keine Gewähr für einen tadellosen Ablauf. Solange es kein EU-weit einheitliches oder zumindest für alle als solches erkennbares, sprachlich identifizierbares Gütesiegel gibt, gelten für diese Websites die gleichen Vorsichtsmaßnahmen wie für nicht geprüfte.

- Vorsicht bei Vorauskassa: Bei Vorauszahlung besteht immer die Gefahr, dass der Vertragspartner seinen Verpflichtungen nicht nachkommt und der Konsument seinem Geld oder der Ware nachlaufen muss. Wenn Sie den Verkäufer nicht kennen, bevorzugen Sie besser Zahlungsarten, wo Sie erst nach/bei Erhalt der Ware den Kaufpreis bezahlen; etwa Nachnahme oder Zahlschein. Ansonsten kann es sein, dass Sie zwar ordnungsgemäß bezahlen, dann aber auf die Lieferung endlos warten. Bei Kreditkartenzahlung wählen Sie unbedingt eine verschlüsselte Übertragung der Daten und kontrollieren Sie die Buchungsunterlagen (Kontoauszüge) Ihres Kreditkartenunternehmens regelmäßig. Im Falle einer missbräuchlichen Verwendung Ihrer Karte können Sie die Stornierung der Zahlung von dem Kreditkartenunternehmen verlangen.

- Beachten Sie die Zusatzspesen: Der Endpreis sollte deutlich angegeben sein. Auf mögliche Mehrkosten, etwa durch Wechselkursgebühren (bei Nicht-Euro-Ländern), Steuern, Versandkosten, Zoll,... achten.

- Klären Sie vorab die Kosten für die Rücksendung: Portogebühren in Nicht-EU-Länder können teuer ausfallen. Daher vor dem Kauf klären, wer im Fall einer Rücksendung der Ware die Versandkosten trägt und wie hoch diese sind.

- Unterlagen ausdrucken und aufheben: Drucken Sie alle Angaben rund um den Bestellvorgang aus und legen Sie diese ab. Im Streitfall haben Sie damit die besseren Karten.

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