Wistiki: Verloren und verlegt

Schlüssel und Geldbörse wiederfinden

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KONSUMENT 12/2015 veröffentlicht: 26.11.2015

Inhalt

Wistiki: Wer häufig Schlüsselbund oder Geldbörse verlegt, kann auf technische Hilfsmittel zurückgreifen.

Eines, das uns weitgehend überzeugt hat, nennt sich Wistiki und stammt von einem französischen Start-up-Unternehmen ( www.wistiki.com/en ). Zum Preis von 24,90 Euro bekommt man ein Kunststoffplättchen mit einer Seitenlänge von 36 mm und einer Stärke von 5 mm, das wie ein Schlüsselanhänger aussieht. Bestückt wird es mit einer – umständlich einzulegenden – Knopfzelle. Dafür ist es wasserabweisend und sehr stabil.

Smartphone-App

Via Bluetooth lässt sich das Wistiki mit einer Smartphone-App (die umfangreiche Berechtigungen einfordert) verbinden und dazu bringen, einen Signalton abzugeben (umgekehrt läutet das verlegte Smartphone, wenn man am Wistiki den Knopf drückt). Die Bluetooth-Verbindung hat eine Reichweite von bis zu 50 Metern. Hat man die "Sicherheitsleinen“- Funktion aktiviert, erfolgt am Smartphone eine Meldung, sobald die Verbindung zum Wistiki abbricht. Zugleich speichert die App die letzte bekannte GPS-Position des Wistiki. Damit eignet sich das System zum Wiederfinden von Verlorenem, nur bedingt aber zum Verfolgen gestohlener Gegenstände.

Gemeinschaft der Wistiki-Nutzer

Hier kommt die im Aufbau befindliche Gemeinschaft der Wistiki-Nutzer ins Spiel. Geht ein beliebiger Nutzer mit seinem Smartphone an einem Wistiki vorüber, wird dessen Position anonym weitergegeben. Bleibt zu hoffen, dass die Gemeinschaft rasch wächst. Was (momentan noch) stört: Die Anleitung auf der Wistiki-Verpackung ist auf Französisch abgefasst. Die App ist immerhin auch in englischer Sprache verfügbar. Zum Testzeitpunkt konnten wir via App nur ein einzelnes Wistiki verwalten.

Mit Wistiki verlegte Schlüssel und Geldbörse wiederfinden (Bild: Wikisti)

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Kommentare

  • @Markus1980Wien
    von REDAKTION am 07.01.2016 um 15:46
    Wir möchten vorausschicken, dass wir keinen Vergleichstest mit ähnlichen Produkten angestellt haben. Wir sind durch eine Presseaussendung auf das Wistiki aufmerksam geworden und haben es dann anonym gekauft, weil es uns als Produkt eines kleinen Startup-Unternehmens interessant erschien und wir der Meinung waren, dass es für einen größeren Personenkreis nützlich sein könnte. Deshalb haben wir im Alltag überprüft, ob die Versprechungen des Herstellers auch halten. Und tatsächlich können wir großteils Positives darüber berichten. Die Bluetooth-Verbindung zwischen Wistiki und Smartphone ist stabil. Bei einer Verbindungsstörung (z.B. wenn das Wistiki zu weit vom Handy entfernt war) erfolgte bei aktivierter Sicherheitsleinenfunktion die erwünschte Benachrichtigung. Dass die Bluetooth-Verbindung eine Reichweite von bis zu 50 Metern hat, ist nur bedingt aussagekräftig. Diese Übertragungsweite kann sich durch metallische Gegenstände deutlich verringern. Ihr KONSUMENT-Team
  • Eines das uns weitgehend überzeugt hat, nennt sich Wistiki
    von Markus1980Wien am 27.12.2015 um 09:48
    Wäre es möglich dass sie hier auch begründen warum sie dieses Gerät überzeugt hat. Im Moment ist Ihr Bericht über dieses Gadget den Werbe-Beschreibungen des Herstellers sehr ähnlich. (Was das Gerät alles können SOLL). Mich würde viel mehr interessieren, wie sie das Gerät getestet haben ob es hält was die Werbung verspricht. Vor allem die Sicherheitsleinen-Funktion (Alarm wenn sich Gadget zu weit vom Handy entfernt) hat bei vielen Konkurrenten nicht gut funktioniert (Fehlalarme obwohl das Gadget in der Nähe des Handys war kein Alarm obwohl der Abstand zwischen Gadget und Handy zu groß wurde)
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