Multifunktionsgeräte: Drucker, Scanner, Kopierer

Fix und Faxi

Seite 1 von 8

Nächsten Inhalt anzeigen
Konsument 6/2010 veröffentlicht: 19.05.2010

Inhalt

  • "Gute" Qualität ab etwa 150 Euro erhältlich
  • Erhebliche Unterschiede bei Geschwindigkeit und Tintenverbrauch
  • Qualität okay, nur die Kopierfunktion ist verbesserungsfähig

Schnell einmal eine Kopie vom Reisepass anfertigen, dann ein Farbfoto direkt aus der Digitalkamera ausdrucken, eine CD beschriften, den Entwurf des Geschäftsberichts zur Weiterbearbeitung einscannen und die korrigierte Endversion gleich als Fax versenden – all das können (im Idealfall) die 17 Kandidaten dieses Tests.

Man erspart sich damit nicht nur die Runde vom Copyshop über den Fotoentwickler bis zur Post, sondern muss sich daheim oder in der Firma auch nicht mehr mit einer Armada von Einzelgeräten und dem damit unweigerlich verbundenen Kabelsalat herumschlagen: Eine Stellfläche nur etwas größer als ein Blatt Papier im Format DIN A3 genügt in der Regel.

Getestet wurden 17 Multifunktionsgeräte mit Tintenstrahldruck. Nur 6 davon haben noch eine Fax-Funktion, sie wird im Alltag kaum mehr benötigt. Wie „fix“ und wie gut – oder eben nicht – funktioniert das alles?

Druckergebnisse okay – „fix“ ist aber relativ

Die Druckergebnisse sind qualitativ überwiegend „gut“ ausgefallen und können mit jenen der reinen Computer-Tintenstrahldrucker problemlos mithalten.

Allerdings muss man sich, was das „fix“ betrifft, bei einigen Modellen in Geduld üben: Die rund 20 Sekunden, bis man eine Seite Text in Händen hält (wie etwa beim Brother DCP-375CW und MFC-490CW), können bei umfangreicheren Printjobs schon recht lang erscheinen.

Gar quälend wird es bei manchen Fotoausdrucken: Rund 10 Minuten wartet auf sein A4-Foto, wer einen Lexmark X2670 oder einen Epson Stylus SX210 mit dieser Aufgabe betraut hat. Andere Multifunktionsgeräte erledigen das in vergleichsweise flotten eineinhalb Minuten (Details in der Tabelle).

Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
5 Stimmen
Weiterlesen

Kommentare

  • AW: tintensparender Schnelldruck
    von REDAKTION am 16.06.2010 um 16:17
    Danke für den Tipp, auch wenn der Hinweis auf den Schnelldruck (auch Entwurfsmodus) von uns schon mehrfach gegeben wurde. Das Ergebnis kann allerdings von Gerätetype zu Gerätetype verschieden sein und auch durch geänderte Kombinationen von Tinte und Papier sind unterschiedliche Ergebnisse möglich. Man muss es also ausprobieren... Das Prüfprogramm umfasst bereits jetzt eine derartige Vielzahl an Punkten, dass eine weitere Ausweitung leider nicht möglich ist. Ein Mehr an Testkriterien bedeutet, dass die Tests länger dauern. Und wir haben bereits jetzt das Problem, dass die Modelle manchmal schneller gewechselt werden, als die Tests an Zeit beanspruchen. Ihr Konsument-Team
  • zusatz zum zweitplazierten
    von Domain am 13.06.2010 um 21:26
    Erst mal Gratulation zu dem Artikel da er sehr gut beschrieben ist. Allerdings stimmt es nicht das es für den Canon Pixma 560 keine Linuxtreiber gibt. Ich hab mir auf Grund diese Tests den MP560 zugelegt und unter Linux (Ubuntu 9.10) auch zum laufen gebracht. Die erforderlichen Treiber dafür gibt es leider jedoch nur auf der Europäischen Canon Seite (keine Ahnung warum...). Wenn man den Drucker über USB ansteuert ist es auch möglich unter Linux das Scangear Tool zu installieren (funktioniert leider nur mit USB). Läuft beides wunderbar und sollte auch Anfängern keine Probleme bereiten.
  • tintensparender Schnelldruck
    von beckemax am 02.06.2010 um 23:44
    Für einen Großteil meiner Ausdrucke brauch ich nicht eine Präsentationsqualität, sondern es genügt der tintensparende Schnelldruckmodus. Das funktioniert beim HP Deskjet F4180 recht gut. Auswärts hab ich den Schnelldruck mit einem Epson DX 4000 ausprobiert. Das Resultat war ein sehr schwacher, nicht gut lesbarer Ausdruck. daher meine Anregung, daß bei künftigen Druckertests auch eine Bewertung des Schelldrucks mit aufgenommen wird. Weiters meine Frage in die Runde: Ist diese Eigenschaft HP bzw Epsonimanent, oder kann das bei Nachfolgemodellen schon wieder ganz anders sein?
KONSUMENT-Probe-Abo