Bräune durch Karotten?

Unwahrscheinlich

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veröffentlicht: 12.02.2016

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Bräune durch Karotten?

Wer viel Obst und Gemüse isst, nimmt dadurch auch viele Carotinoide auf. Diese natürlichen Farbstoffe, welche die Rot- bzw. Gelbfärbung verschiedener Pflanzenteile bewirken, werden im Körper als Vorrat eingelagert. Das geschieht unter anderem in der Leber, im Fettgewebe, aber auch in der Haut.

Hautverfärbung unwahrscheinlich

Dass sich die Haut durch Carotinoide bräunlich färbt, lässt sich durch den Konsum von Gemüse und Obst aber kaum erreichen. Zwar befinden sich in einem Kilogramm Karotten etwa siebzig Milligramm Beta-Carotin. Und auch in Blattgemüsen (Spinat) sowie in gelb-roten Gemüsen (roten Rüben) und Früchten kommen Carotinoide vor, um nur einige Beispiele zu nennen.

Hürden: Menge, Verarbeitung, Aufnahme

Doch die darinenthaltenen Farbstoffe werden nur etwa zur Hälfte vom Körper aufgenommen. Ganz abgesehen davon, dass wohl kaum jemand täglich einen Berg roher Karotten knabbert. Weitere Hürde: Wer sein Gemüse vor dem Verspeisen kocht, zerstört damit auch teilweise die enthaltenen Carotinoide.

Sollte die Haut durch Obst- und Gemüseorgien tatsächlich eine sichtbare orangebraune Farbnuance bekommen, bietet das einen gewissen Schutz. Für einen Verzicht auf Sonnencreme reicht diese Bräunung aber bei Weitem nicht aus!

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