Gelatine in Fruchtsäften

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veröffentlicht: 29.04.2016

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Was hat Gelatine in Fruchtsäften verloren?

Produkte wie Fruchtsäfte enthalten Trübstoffe. Gelatine bindet diese Partikel und sinkt mit ihnen zu Boden. Dadurch erhält man rasch einen klaren Saft, ohne lange auf das natürliche Absinken der Trübstoffe warten zu müssen. Die Gelatine wird anschließend wieder aus dem Lebensmittel entfernt.

Aus Haut und Knochen von Rindern und Schweinen

Die in der Industrie verwendete Gelatine wird vor allem aus Haut und Knochen von Rindern und Schweinen erzeugt. Substanzen, die Lebensmitteln zu technologischen Zwecken während der Verarbeitung zugesetzt und später wieder entfernt werden, bezeichnet man als Verarbeitungshilfsstoffe. Sie gelten nicht als Zutaten und sind deshalb auch nicht im Zutatenverzeichnis aufgeführt. In geringen Spuren können Verarbeitungshilfsstoffe allerdings im Lebensmittel verbleiben, wenn diese technisch unvermeidbar und unbedenklich sind. Mittlerweile wurden Filtrationstechniken entwickelt, die den Einsatz von Gelatine überflüssig machen.

Verarbeitungshilfsstoff gilt nicht als Zutat

Für Vegetarier, die Gelatine als Verarbeitungshilfsstoff z.B. in Fruchtsäften ablehnen, ist die derzeitige Situation unbefriedigend. Da ein Verarbeitungshilfsstoff nicht als Zutat gilt und daher in keiner Zutatenliste aufscheinen muss, bleibt nur die Anfrage beim Hersteller, um sicherzugehen, dass keine Gelatine zum Klären verwendet wurde.

 

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