Haltbarkeit von Lebensmitteln

Mindesthaltbarkeitsdatum

Seite 1 von 1

KONSUMENT 6/2017 veröffentlicht: 24.05.2017

Inhalt

"Immer wieder finde ich im Supermarkt Salatgurken mit gummiartiger Konsistenz. Warum haben Gemüse und Obst kein Ablaufdatum?". Leser fragen und unsere Experten antworten – hier Mag. Nina Siegenthaler.

Mag. Nina Siegenthaler (Bild: U. Romstorfer/VKI)
Mag. Nina
Siegenthaler

Bei frischem Obst und Gemüse, aber auch bei Essig, Salz und Zucker, um einige Beispiele zu nennen, ist die Angabe eines Mindesthaltbarkeitsdatums (MHD) nicht erforderlich. Genauso wenig gibt es eine Pflichtangabe über den Erntezeitpunkt. Wie lange das Obst im Kühlhaus gelagert wurde, bleibt hier das Geheimnis des Verkäufers. Kunden merken erst am Geschmack und/oder an der Konsistenz, dass die Äpfel oder auch Orangen ihre beste Zeit schon lange hinter sich haben.

Auf die eigenen Sinne verlassen

Vor dem Obst- und Gemüseregal müssen sich Kunden daher auf ihre Sinne verlassen. Frische Salatgurken müssen gleichmäßig grün, prall und knackig sein. Finger weg, wenn sich Verfärbungen oder weiche Stellen zeigen. Gurken zu Hause niemals neben Paradeisern und Äpfeln lagern, sonst werden sie rasch gelb. Frische Gurken halten übrigens maximal vier Tage. Die von vielen Kunden abgelehnte Plastikfolie, in die Schlangengurken häufig eingeschweißt werden, sorgt für eine deutlich längere Haltbarkeit von bis zu 14 Tagen.


Hier finden Sie mehr unserer Tipps nonstop.

Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo