Zum Inhalt

Pommes & Co: Neue Vorgaben - Acrylamidgehalt reduzieren

Ab April 2018 gibt es europaweit neue Vorgaben für die Lebensmittelindustrie.

Beim Backen, Braten, Frittieren und Rösten kann in bestimmten Lebensmitteln der Schadstoff Acrylamid entstehen. Davon betroffen sind vor allem Pommes frites, Kartoffelchips, Bratkartoffeln, Kekse, Lebkuchen und Knäckebrot.

Neue Vorgaben

Ab April 2018 gibt es nun europaweit für die Lebensmittelindustrie Vorgaben, um den Acrylamidgehalt zu reduzieren. Für Pommes frites werden zum Beispiel nur noch Kartoffelsorten mit einem geringen Stärkegehalt verwendet. Durch Blanchieren und Einweichen wird die Stärke zusätzlich ausgewaschen. Bei Produkten zum Selbstbacken bekommen Konsumenten eine genaue Anleitung, um auch zu Hause die Acrylamidentstehung zu reduzieren.
 

Wir empfehlen auf konsument.at

Diesen Beitrag teilen

Facebook Twitter Drucken E-Mail

This could also be of interest:

Das könnte auch interessant sein:

Aktualisiert: Rattengift in Hipp-Babygläschen vki.at

Aktualisiert: Rattengift in Hipp-Babygläschen

Im Fall der manipulierten Babykostgläschen in Österreich gibt es neue, bestätigte Informationen: Der Hersteller HiPP ist nach eigenen Angaben Opfer einer Erpressung geworden. Die Behörden ermitteln weiterhin in mehreren Ländern.

Rückruf von Babynahrung: Foodwatch klagt

Rückruf von Babynahrung: Foodwatch klagt

Die europäische Verbraucherorganisation Foodwatch hat in Frankreich Klage eingereicht – im Namen von Familien, deren Babys nach dem Verzehr von Säuglingsnahrung erkrankt sind. Grund ist ein groß angelegter Rückruf verschiedener Babymilchprodukte, die mit dem Giftstoff Cereulid verunreinigt gewesen sein sollen.

Hoch verarbeitetes Essen: Gefahr für Kinder

Hoch verarbeitetes Essen: Gefahr für Kinder

Stark verarbeitete Lebensmittel prägen den Speiseplan vieler Kinder. Im Child Nutrition Report 2025 warnt das Kinderhilfswerk Unicef vor der Ernährung von Kindern und Jugendlichen mit hoch verarbeiteten Lebensmitteln (Ultra-processed foods, UPFs).

Kratom: Grauzone mit hohem Gesundheitsrisiko

Kratom: Grauzone mit hohem Gesundheitsrisiko

Derzeit kursieren im Internet Werbungen für Kratom-Produkte. Dabei handelt es sich meist um Pulver aus den Blättern des asiatischen Kratombaums (Mitragyna speciosa). Für eine gesundheitliche Wirkung gibt es keine wissenschaftlichen Belege.

Sind "High-Protein"-Produkte sinnvoll?

Sind "High-Protein"-Produkte sinnvoll?

Immer mehr Lebensmittel wie Müsli, Riegel oder Milchprodukte werden als besonders proteinreich vermarktet. Sie gelten als gesünder oder als Abnehmhelfer. Dass auch eiweißreiche Fertigprodukte das Überessen fördern können, zeigt nun eine kleine Studie der Universität Kiel.

Gefördert aus Mitteln des Sozialministeriums 

Sozialministerium

Zum Seitenanfang