Salat länger frisch halten

Tipps und Tricks

Seite 1 von 1

KONSUMENT 7/2015 veröffentlicht: 25.06.2015

Inhalt

"Ich liebe Blattsalat, will aber nicht jeden Tag einkaufen gehen. Was kann ich tun, damit er nicht so schnell verwelkt?" - In unserer Rubrik "Tipps nonstop" stellen Leser Fragen und unsere Experten geben Antwort – hier Katrin Mittl MSc.

Katrin Mittl (Bild: U. Romstorfer/VKI)
Katrin
Mittl MSc

Schauen Sie beim Einkaufen nicht nur auf den Salat selbst, sondern auch darauf, wo er im Gemüseregal liegt. Paradeiser z.B. produzieren das Reifegas Ethylen. Es lässt Gurken gelb werden und sorgt beim Salat für braune Flecken und verwelkte Blätter. Tomaten haben daher neben Blattsalaten nichts verloren, im Geschäft genauso wenig wie bei Ihnen zu Hause.

Je härter, desto frischer

Sonst gilt bei Salat die Faustregel: Je härter die Blätter beim Einkauf sind, desto länger bleiben sie daheim im Kühlschrank knackig. Den Salat zum Aufbewahren am besten in ein feuchtes Tuch einschlagen, das mit Essig oder Zitronensaft beträufelt ist. Auch verschließbare Plastikboxen oder perforierte Folienbeutel schützen vor dem Austrocknen.

Verderb durch dichte Plastiksäckchen

Tabu sind dagegen dicht schließende Plastiksäckchen – in ihnen entsteht ein Mikroklima, das für raschen Verderb sorgt. Bleibt beim Zubereiten Salat übrig, die gewaschenen Blätter abtropfen lassen, in eine Plastikbox geben, in den Kühlschrank stellen und möglichst bald verspeisen. Einfrieren lässt sich Blattsalat leider nicht, da er beim Auftauen matschig wird.


Hier finden Sie mehr unserer Tipps nonstop.

KONSUMENT-Probe-Abo