Reisekasse: Geld im Ausland

Der richtige Mix

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KONSUMENT 6/2015 veröffentlicht: 28.05.2015

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Wie bezahlt man am besten im Urlaub? Es gibt kein gutes oder schlechtes Zahlungsmittel – auf die individuell abgestimmte Mischung aus Bargeld, Karten und Reiseschecks kommt es an.

Wer nur innerhalb Europas – besser gesagt: in Länder der Euro-Zone – reist, muss sich kaum mehr mit Geldproblemen befassen. Es entfällt das Überlegen, wie viel Geld man auf die Reise mitnehmen, wie viel und wo man wechseln soll. Denn man kann überall ebenso bequem in Euro zahlen wie daheim.

Vergleich: Zahlungsmöglichkeiten im Urlaub

Umso unangenehmer, wenn man doch einmal eine Fernreise unternimmt (oder auch nur in ein Nicht-Euro-Land wie die Schweiz fährt) und vor solchen Entscheidungen steht. Nimmt man möglichst viel Bargeld in der Landeswährung des Urlaubsortes mit, dann kann es während des Auslandsaufenthalts keine Probleme geben; aber dafür ist das Risiko hoch, dass man das Bargeld verliert oder es gestohlen wird.

Und hat man dann kein alternatives Zahlungsmittel, steht man ziemlich blöd da. Daher lohnt es, sich vor Urlaubsantritt einige Dinge zur Reisekasse zu überlegen.

Für die Bezahlung im Urlaubsland stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

  Vorteil Nachteil
Bargeld hohe Akzeptanz,
generelles Zahlungsmittel
hohe Wechselkosten, hohes Diebstahlrisiko,
Unsicherheit betreffend tatsächlichen Bedarf
Bankomat-/
Kreditkarte
flexibel einsetzbar je nach tatsächlichem Bedarf, bei Kreditkarte evtl. Zusatznutzen Versicherungen Diebstahlrisiko, technische Störungen, Akzeptanzstellen
Reiseschecks Sicherheit, geringe Spesenbelastung Stückelung, Rücktausch, Akzeptanz, Handling

 

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Kommentare

  • Bank Austria
    von REDAKTION am 16.06.2015 um 10:51
    Die Bedeutung von Reiseschecks geht zurück, aber sie sind nach wie vor erhältlich. Es ist nicht auszuschließen, dass ein Finanzinstitut (oder einzelne dessen Filialen?) keine Reiseschecks mehr anbietet. Das heißt aber nicht, dass es sie nicht mehr gibt. Ihr Konsument-Team
  • Western Union
    von Gundl am 28.05.2015 um 22:30
    Anfang Mai 2015 wollte ich einem Freund in Westbengalen/Indien, südlich von Kalkutta einen Geldbetrag senden. Die Auseinandersetzung dauert mittlerweile 3 Wochen, er hat es noch immer nicht: Die auf der Website angegebenen Partnerbanken haben keine Ahnung von WU (12 ausprobiert!!). Ein anderer indischer Freund hat vorsichtshalber eine weitere Bank angerufen und eine Zusage bekommen, die Transaktion könne abgewickelt werden. Als der Empfänger tatsächlich kam, weigerte man sich. Er hat dann heute doch eine andere Bank gefunden und nach ca. 6,5 Stunden Wartezeit einen Scheck anstelle des vorgesehenen Bargeldes bekommen. Das ist eindeutig gegen die Regeln von WU. Derzeit ist die Beschwerde noch nicht abgeschlossen und wegen der fortgeschrittenen Tageszeit gab es auch keinen Versuch der Einlösung des Schecks. 3 Menschen haben mehrere Tage an Anreise, Internetrecherche, Beschwerdeführung verbracht. Mag sein, dass WU in Europa funktionieren mag, in nicht alltäglichen Reisegegenden scheint jedoch höchste Vorsicht angebracht.
  • Reiseschecks
    von Gundl am 28.05.2015 um 22:13
    Ich war Jänner-März 2015 in Thailand und Indien unterwegs. Wollte einen Mix an Geldmitteln haben, daher auch Reiseschecks. Von der Bank -Austria wurde mir aber mitgeteilt, dass die gar nicht mehr angeboten werden.
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