Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

Ihr Wille geschehe

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KONSUMENT 4/2018 veröffentlicht: 22.03.2018

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Unser Bestseller "Alles geregelt" ist jetzt in aktualisierter ­Auflage erhältlich. Er zeigt Schritt für Schritt, wie Sie für den Fall vorsorgen, dass Sie selbst nicht mehr entscheidungsfähig sind. Ein Überblick über die wichtigsten Fragen.

Was ist eine Vorsorgevollmacht?

Sofern Sie selbst aufgrund von Unfall ­oder Krankheit nicht mehr in der Lage sind, ­Entscheidungen zu treffen und sich um Ihre ­Angelegenheiten zu kümmern, muss das Gericht dafür jemanden beauftragen. Eine von Ihnen selbst ausgewählte Vertrauensperson wird Ihre persönlichen Interessen normalerweise besser wahrnehmen können als eine vom Gericht bestellte. Mit einer Vorsorgevollmacht können Sie Ihre Wünsche festlegen und Anordnungen treffen. Im Buch finden Sie Formular, Ausfüll­hilfe und viele Tipps dazu.

Was ist eine Bankvollmacht?

Mit einer Bankvollmacht erhalten eine oder mehrere Personen Zugriff auf Ihr Konto bzw. Ihr Depot. Es handelt sich nicht um eine Übertragung des Eigentums, die bevollmächtigte Person kann nur im Rahmen der Kunden­beziehung Bankgeschäfte tätigen. Neue Kredite können nicht aufgenommen werden, allfällige Wertpapierkäufe müssen dem ­hinterlegten Risikoprofil entsprechen. Nichtsdestotrotz setzt eine Bankvollmacht ein besonderes Vertrauensverhältnis voraus.

Brauchen Sie einen Notar?

Sie können ein eigenhändiges oder fremdhändiges Testament auch ohne Rechtsanwalt oder Notar aufsetzen. Es sind allerdings Formalitäten zu beachten, damit das Testament gültig ist. Bei ­wenigen Erben und klaren Verhältnissen lassen sich viele Dinge selbst regeln. Wenn es jedoch um Bedingungen, die Einsetzung von Ersatzerben oder eine Enterbung geht, ist juristische Beratung empfehlenswert.

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