Bankomat: Gebührenfalle

Umrechnungen außerhalb der Eurozone

Seite 1 von 1

KONSUMENT 2/2016 veröffentlicht: 28.01.2016

Inhalt

"Bei Bargeldbehebungen außerhalb der Eurozone wird man immer öfter gefragt, ob die Umrechnung zu einem sofort festgelegten Eurobetrag oder zum Tageskurs erfolgen soll. Wie soll man sich entscheiden?" - In unserer Rubrik "Tipps nonstop" stellen Leser Fragen und unsere Experten geben Antwort – hier Bernd Lausecker.

Bernd Lausecker (Bild: U. Romstorfer/VKI)

Bernd Lausecker

Eher Tageskurs zu empfehlen

Im Zweifelsfall für den Tageskurs, weil die Umrechnung von der Hausbank durchgeführt wird. Die dynamische Währungsumrechnung (Dynamic Currency Conversion – DCC) verteuert Bargeldbehebungen oft deutlich, weil hier mehr als die außerhalb der Eurozone üblichen Spesen aufgeschlagen werden. Davon profitieren die Banken, die Zahlungsabwickler und – bei Kartenzahlungen – zunehmend auch die Händler.

Garantierter Wechselkurs wird nicht forciert

Leider sind alle Beteiligten daran interessiert, den „garantierten Wechselkurs“ zu forcieren. Sie schrecken auch nicht vor manipulativen Tricks zurück, indem z.B. der Eurobetrag in Grün und der Fremdwährungsbetrag in Rot am Display aufscheinen. Oder der Bankomat wählt automatisch die Euro-Option, wenn man zu lange überlegt.


Hier finden Sie mehr unserer Tipps nonstop.

Kommentare

  • Bankomat: Gebührenfalle
    von annaujosef am 28.01.2016 um 15:05
    Ich habe Folgends in Dubrovnik erlebt: 3 Behebungen bei verschiedenen Bankomaten mit verschiedenen Betreibern: 1) Kroatische Landesbank. am nächsten beim Tageskurs 2) Erste Sparkasse (österr. Bank) entschieden schlechter Tageskurs 3) Steiermärkische Raiffeisenlandesbank schlechtester Tageskurs Da ich überall den gleichen Betrag wunderte ich mich. Zwischen dem besten Umrechnungs"tageskurs" und dem schlechtesten hatte ich 12 Euro Differenz obwohl ich mich nie! für die Euro Option entschieden habe.
Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo