KONSUMENT.AT - Geschlossene Fonds - Vorbild Erste Bank und Sparkassen

Geschlossene Fonds

Mitgefangen, mitgehangen

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KONSUMENT 4/2014 veröffentlicht: 27.03.2014, aktualisiert: 15.05.2014

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Vorbild Erste Bank und Sparkassen

Im Zuge einer Sammelaktion des VKI haben sich Hunderte von Bankkunden, die sich durch ihre Bank falsch beraten und geschädigt sehen, an den VKI gewendet. Der VKI hat im Auftrag des Sozialministeriums (BMASK) Gespräche mit den betroffenen Banken geführt, um eine außergerichtliche Lösung zu erreichen.

Mit der Erste Bank und den Sparkassen konnte dabei eine faire Lösung erreicht ­werden. Die Banken bieten Teilnehmern der VKI-Sammelintervention an, 30 Prozent ­beziehungsweise bei hohen oder häufigen Beteiligungen 25 Prozent der jeweils erlittenen Schäden zu ersetzen.

Ja zum Verjährungsverzicht

Bis Redaktionsschluss konnten sich die Raiff­eisenbank Niederösterreich/Wien, die Bank für Kärnten und Steiermark sowie die Volksbank Ried nicht zu diesem Schritt durch­ringen. Immerhin erklärten sich die genannten Institute für die Dauer der laufenden Gespräche mit dem VKI zu einem Verjährungsverzicht bereit. Dies ist insofern bedeutsam, als damit zumindest vorläufig die Gefahr gebannt ist, dass Ansprüche verjähren könnten.

Banken uneinsichtig

Doch nicht alle Kreditinstitute waren zu ­Redaktionsschluss einsichtig genug, ihren guten Kunden entgegenzukommen. Die ­Raiffeisen-Regionalbanken in Niederösterreich, verschiedene Volksbanken sowie ­einige Hypo-Landesbanken verweigerten sich völlig. Der VKI bietet deshalb Geschädigten dieser Kreditinstitute die Teilnahme an einer Sammelklage an.

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