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Geldanlage: Investmentfonds

Alternativen zum Sparbuch

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KONSUMENT 8/2014 veröffentlicht: 24.07.2014

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Geldanlage: Investmentfonds können eine Alternative zu Sparprodukten sein, erfordern aber mehr Wissen und Beschäftigung damit.

Wir haben verschiedene Investmentfondssparten einem Performance- und Spesenvergleich unterzogen:

  • Aktienfonds
  • Alternative Fonds
  • Dachhedgefonds
  • Geldmarktfonds
  • Gemischte Fonds
  • Immobilienfonds
  • Kurzfristig orientierte Rentenfonds
  • Rentenfonds

Zusätzlich wurden 109 Renten-, Aktien-, bzw. Gemischte Fonds verglichen, z.B. von: Allianz, BAWAG, C-Quadrat, ESPA, Kepler, Macquarie, Meinl, PIA, Raiffeisen, Zürich, ...


Vom Erdgeschoß in den Keller und von dort hinunter ins zweite Untergeschoß – ungefähr so verlief die Entwicklung der Sparzinsen bis zuletzt. Geht man nach den Aussagen der Verantwortlichen in der Europäischen Zentralbank und in der Politik, sollen sie dort noch eine ganze Weile bleiben. So sollen Kredite billig gehalten und die Geschäfte angekurbelt werden.

Guthabenzinsen im Keller

Wer Geld in einlagengesicherte Sparprodukte stecken wollte, war und ist daher mit immer niedrigeren Guthabenzinsen konfrontiert. "Nicht zu lange mit einem Sparbuch binden", lautet seit Jahren – auch von uns – die Empfehlung. Aber was sonst tun mit einem ­größeren Betrag, den man längere Zeit nicht brauchen wird und vor der Geldentwertung schützen möchte?

Unzählige Investmentfonds als alternative Geldanlage

Als eine Alternative zu Sparprodukten werden oft Fonds genannt, seien es Wertpapier- oder auch Immobilienfonds. Die Auswahl ist reichlich: Neben 5 Immobilien-Kapitalanlagegesellschaften (KAG) gibt es in Österreich 24 Wertpapier-KAGs, die 2.146 gemanagte Fonds anbieten; dazu noch eine Reihe von ausländischen Verwaltungsgesellschaften, die in Österreich gemäß Investmentfonds­gesetz 2011 zugelassen sind und ihre Fonds anbieten.

Spezialfall: Nicht-Meldefonds

Neben den in Österreich zugelassenen Fonds gibt es noch eine Vielzahl an Nicht-Meldefonds, für die das österreichische Investmentfondsgesetz nicht gilt. Obwohl diese nicht zum Vertrieb zugelassen sind, können sie auf Wunsch gekauft werden. Dabei sind allerdings die jeweiligen gesetzlichen Regelungen des Zulassungslandes zu beachten und die steuerliche Behandlung ist mit einem Steuerberater abzuklären.


Lesen Sie auch unsern Bericht zum Thema Alternativen zum Sparbuch: Indexfonds 9/2014.


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Kommentare

  • Kleine Ergänzungen
    von Globalfinanz am 06.08.2014 um 09:40
    Ich finde den Artikel ausgezeichnet, gestatten Sie mir dennoch ein paar Ergänzungen aus 17 Jahren Praxis. Fondsgebundene Lebensversicherungen, basieren wie der Name schon sagt, auf Fonds und besitzen daher die gleichen Renditechancen. Wer monatlich kleine Beträge sparen will und das mehr als sechs Jahre ist wegen der breiteren Streuung und der Kosten bei manchen (!) Anbietern von fondsgebundenen Lebensversicherungen besser bedient als bei einem Fondssparplan (Stichwort "ungezillmerte Verträge)". Für Fonds gibt es zwar keine Einlagensicherung, aber Fonds sind fast immer "Sondervermögen", sprich sind wirtschaftlich dem Anleger zuzuordnen. Neben der Fondperformance ist die Volatilität (die Schwankung) ein wichtiger Faktor. Bei vergleichbarer Performance ist eher den Fond mit niedriger Volatilität zu bevorzugen. Um die persönliche Risikoneigung gut einzuschätzen zu können sollte man vor einer Veranlagung ein detailliertes Risikoprofil erstellen lassen. Einige Berater bieten so etwas an.