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Wertpapierkauf

Der Weg zum eigenen Depot

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KONSUMENT 4/2014 veröffentlicht: 27.03.2014

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Wer sich nach Alternativen zu Sparbuch & Co umsieht, kommt um Wertpapiere nicht herum. In Teil 1 dieser zweiteiligen Serie erklären wir, wie Sie an Wertpapiere kommen und welche Kosten dabei anfallen.

Das Sparbuch macht seinem Namen schon lange keine Ehre mehr, und auch Vorsorgeversicherungen dienen nach den Erfahrungen der letzten Jahre offenbar eher der Vorsorge für die Versicherer als für die Versicherten. Also wenden sich viele Anleger – Risiko hin oder her – wieder vermehrt Fonds, Anleihen, Aktien, Zertifikaten oder Ähnlichem zu.

Wer ein Wertpapier kaufen will, muss dafür ein paar Voraussetzungen mitbringen. Und auch ein wenig Kenntnis, wie’s geht und welche Kosten damit einhergehen, schadet nicht; selbst wenn man vorhat, ohnehin alles "von der Bank" abwickeln zu lassen.

Was für Wertpapiere spricht

Was spricht – angesichts von Risiko und ­Kosten – für die Investition in Wertpapiere? Zum einen die Tatsache, dass über die Börse gehandelte Papiere jederzeit wieder abgestoßen werden können. Zum anderen ­können Anleger von Verkaufsgewinnen aus positiven Kursveränderungen sowie von ­laufenden Ausschüttungen profitieren.

Um eine entsprechende Wertsteigerung zu ­erzielen, ist es wichtig, dass Sie den richtigen Zeitpunkt für den Ausstieg wählen können, also nicht unmittelbar auf das investierte Geld angewiesen sind.

Girokonto, Verrechnungskonto, Wertpapierdepot

Fotos: stockshoppe, Yes Man / Shutterstock.com, Montage: Erwin Haberl

Damit das Wertpapiergeschäft anrollen kann, brauchen Sie ein Verrechnungskonto, von dem zum Beispiel Depotgebühren und andere Spesen abgebucht werden, und ein Wertpapierdepot. Auf diesem lagern die Wertpapiere, wenn auch nicht physisch, sondern nur virtuell.

Weiters müssen Sie ein auf Ihren Namen lautendes Girokonto bei einer beliebigen Bank (muss nicht die Depotbank sein!) als Referenzkonto angeben.

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Kommentare

  • @moritz.kremer
    von REDAKTION am 05.10.2020 um 10:26
    Zum Testzeitpunkt wurde von den Sparkassen für order-only die Plattform Brokerjet verwendet. Diese entspricht damit dem Nachfolgeprodukt direktdepot. Unterschiede gab es zu diesem Zeitpunkt bei den An-/Verkaufsspesen. Die verwendeten Depots waren einheitlich. Gemäß den im Internet veröffentlichten Preisen sind die Depotgebühren für direktdepot und Sparkassen-Wertpapierdepot auch heute noch mit den gleichen Gebührensätzen ausgestattet.

    Für die Kostenbetrachtung wurde der Kauf sowie die anfallenden Depotgebühren eines Musterdepots mit österreichischen Fonds angegeben.

    Bitte beachten Sie, dass die Angaben Stand 2014 sind.
  • Schade um das Geld - Leider sind eure Tabellen ziemlich unbedfriedigend
    von moritz.kremer@mailbox.org am 02.10.2020 um 18:03
    Liebes Konsument Team,

    Schade, da hätte ich mir von euren Berichten mehr erhofft.
    Ich bin auf der Suche nach einem guten ETF Depot - In beiden Artikeln, die ich gelesen habe, zu Wertpapierdepots und den Ordergebühren, fehlen in den dürftigen Tabellen jegliche Angaben welche Werte in die Berechnung eingeflossen sind. Die ERSTE Bank bietet zum Beispiel verschiedene Depots an, welches habt ihr für die Berechnung genutzt?