Vorsorgewohnung oder Immobilienfonds?

Betongold statt Sparbuch?

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KONSUMENT 8/2015 veröffentlicht: 30.07.2015, aktualisiert: 11.08.2015

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Auf den ersten Blick mögen die Alternativen Wohnungskauf oder Fonds weit hergeholt scheinen. In jedem Fall ist es sinnvoll, Immobilien als Ergänzung zu Sparprodukten in Erwägung zu ziehen.

Die Sparzinsen haben europaweit einen ­historischen Tiefpunkt erreicht. 0,27 Prozent betrug im April 2015 der Zinssatz für täglich fällige Spareinlagen von Haushalten in Österreich. Und dennoch: EU-weit wurde auch 2014 jeder zehnte Euro des Einkommens gespart. Im Vergleich zum Jahr davor sind das um 4,2 Prozent mehr.

Betrags­mäßige Spitzenreiter in der EU sind – nach Belgien – die Österreicher. Rund 27.500 Euro stellen wir pro Kopf und im Durchschnitt über Spar- und Girokonten "unserer" Bank als billigen Kredit für deren Geschäfte zur Verfügung.

Wenig Eigenheim­besitzer ...

Und die Immobilien? Wo werden wohl mehr Menschen in den "eigenen vier Wänden" wohnen? In vergleichsweise armen Ländern wie Rumänien oder eher im reichen Österreich oder Deutschland?

Sie haben wahrscheinlich falsch geraten: Laut Österreichischer Nationalbank (OeNB) betrug 2013 der sogenannte Eigentümeranteil in Rumänien 96 Prozent. Unser Nachbar Deutschland bildet mit 53 Prozent das diesbezügliche EU-Schlusslicht – gefolgt von Österreich mit nur 57 Prozent Eigenheim­besitzern. (Laut SPÖ-Bautensprecherin Ruth Becher leben sogar 80 Prozent der Wiener in einer Mietwohnung.)

... aber hohe Sparbucheinlagen

Wir belegen also jeweils Platz 2: Bei der Höhe der Sparbucheinlagen einerseits und beim Nichtbesitz von Wohnimmobilien andererseits. Da ist der Gedanke an einen Ausgleich, eine Umschichtung vielleicht naheliegend.

Immofonds oder Vorsorgewohnung

Welche Möglichkeiten hat der Durchschnittsmensch aber in Immobilien als Renditeobjekt zu investieren? Wir wollen zwei betrachten, die für einen nennenswerten Teil der Österreicher realistisch erscheinen: Den Erwerb einer sogenannten Vorsorgewohnung und die Beteiligung an einem Immobilienfonds.

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8 Stimmen

Kommentare

  • Fondswertsteigerungen
    von REDAKTION am 11.08.2015 um 09:31

    Da ist eine Ziffer verrutscht. Richtig wäre: Immofonds 1 mit 3,09 % Wertsteigerung (nicht: Immofonds: 13,09 %). Wir bedauern den Übertragungsfehler, der Text wurde bereits entsprechend korrigiert. Danke für den Hinweis.

    Ihr KONSUMENT-Team

  • Fondswertsteigerungen
    von Demmelmayr am 30.07.2015 um 17:29
    beim Immofonds wurden offenbar alle jährlichen Steigerungen addiert, bei den anderen Fonds handelt es sich um den Durchschnitt pro Jahr
Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo