KONSUMENT.AT - Haftpflichtversicherungen - Haus- und Tierbesitzer

Haftpflichtversicherungen

Fast für jeden Fall

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Konsument 9/2009 veröffentlicht: 19.08.2009

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Bello braucht eine Versicherung

Wichtig ist auch eine Haftpflichtversicherung für Hundehalter. Tierhalter haften nämlich immer für Schäden, die ihr Liebling anrichtet, auch wenn dem Halter kein schuldhaftes Verhalten nachgewiesen werden kann. Der Abschluss einer speziellen Hundehaftpflichtversicherung ist jedoch nicht nötig. Günstiger fährt man, wenn etwaige Hoppalas des vierbeinigen Freundes über die Haushaltsversicherung abgedeckt werden. Bei einigen Versicherern ist das automatisch der Fall. Wenn nicht, kann die Haushaltsversicherung meist problemlos erweitert werden. Katzen und Kleintiere sind ohnehin gratis mitversichert.

Haftung für Haus und Grund 

Auch Hausbesitzer können mit Schaden­ersatzforderungen konfrontiert sein. Etwa dann, wenn ein Passant im Winter auf dem nicht geräumten Gehsteig vor dem Haus ausrutscht – das Räumen ist ja gesetzlich vorgeschrieben. Gegen derartige Forderungen kann und soll man mittels Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung vorsorgen. Wenn das Haus errichtet wird, bietet sich eine Bauherrenhaftpflichtversicherung an, die zum Beispiel dann leistet, wenn die Baustelle nicht ordentlich abge­sichert war und dadurch das Nachbarhaus beschädigt oder ein zufällig des Weges Kommender verletzt wird. Wer ohnehin das fertige Haus versichern möchte, kann das Bauherrenrisiko gleich mit der prä­mienfreien Rohbauversicherung im Rahmen einer Eigenheimpolizze abdecken lassen. Achtung: Schwarzarbeit ist hier nie versichert! Verfügt das Haus über einen ­Öltank, ist eine Gewässerschaden-Haftpflichtversicherung dringend anzuraten. Denn wenn Öl ausläuft und das Grund­wasser oder ein nahe gelegener Bach oder Fluss verschmutzt wird, zahlen weder Privat­haftpflicht noch Eigenheimversicherung. 

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