KONSUMENT.AT - Immobilien zur Eigennutzung - Vorsorgewohnungen und Vermietung

Immobilien zur Eigennutzung

Geldanlage in der Krise

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veröffentlicht: 19.01.2015

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Vorsorgewohnungen und Vermietung

Vorsorgewohnungen werden vor allem aus zwei Gründen erworben: um sie später einmal selbst zu beziehen oder um damit in einen bleibenden Wert zu investieren, aus dem sich laufende Mieteinnahmen lukrieren lassen.

Die Wohnung wird über ein Unternehmen gekauft, das für den Bau verantwortlich ist und meist auch Vermietung und Verwaltung der Immobilie übernimmt. Als Anleger finanziert man den Kauf gewissermaßen durch die Mieteinnahmen. Damit das Anlageobjekt seinen Wert behält und entsprechende Renditen abwirft, muss man sich vor der Auswahl über den Immobilienmarkt kundig machen. Schließlich hängt der zu erwartende Ertrag sehr stark von Lage, Größe, Ausstattung und regionaler Nachfrage ab.

Nur in Neubauten investieren

Außerdem sollte man ausschließlich in Neubauten investieren. Nur so lassen sich marktübliche Mieten erzielen. Neben der üblichen Variante, wo man als Anleger das Vermietungsrisiko zur Gänze trägt (kein Mieter = kein Ertrag), gibt es auch Vorsorgewohnungen mit Garantiemiete: Wenn die Wohnung leer steht, erhält man trotzdem Mietzahlungen. Allerdings liegen die Mieten um bis zu 25 % unter dem prognostizierten Mietpreis. Das wird dann bitter, wenn die Nachfrage anzieht, die Wohnung zu einem deutlich höheren Preis vermietet ist und man trotzdem nur die Garantiemiete erhält. Vor allem bei Objekten in Top-Lagen rechnet sich die garantierte Miete eher nicht. Ein Haus oder eine Wohnung zu vermieten kann lukrativ, aber auch sehr mühsam und zeitaufwendig sein.

Lage, Ausstattung, Nachfrage

So wie bei Vorsorgewohnungen hängt der Ertrag sehr stark von Lage, Ausstattung und regionaler Nachfrage ab. Zusätzlich muss man sich hier selbst um Mieter, Mietverträge, das Eintreiben der Miete und die Instandhaltung kümmern. Zu beachten ist auch, dass Mieteinnahmen steuerliche Einkünfte darstellen, die man gegenüber der Finanz deklarieren muss. Das erfordert viel Engagement und ist nur für Anleger zu empfehlen, die sich für den Immobilienmarkt interessieren und mit den rechtlichen und steuerlichen Aspekten der Vermietung vertraut sind.

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