KONSUMENT.AT - Immobilienverkauf - Besteuerung von Neufällen

Immobilienverkauf

Die Finanz schneidet mit

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KONSUMENT 8/2013 veröffentlicht: 25.07.2013

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Besteuerung von "Neufällen"

Ist der letzte entgeltliche Erwerb der Immo­bilie nach dem 31. März 2002 erfolgt, wird die Bemessungsgrundlage für die ImmoESt in zwei Schritten ermittelt. Zunächst ist die ­Differenz zwischen Veräußerungserlös und Anschaffungskosten zu bilden. Der Veräußerungserlös ist der Kaufpreis, zu dem die Immobilie jetzt verkauft wird. Die Anschaffungs­kosten bestehen aus dem damaligen Kaufpreis samt den Nebenkosten (Grunderwerbssteuer, Eintragungsgebühr Grundbuch, Vertragserrichtungskosten).

Werterhöhende Investitionen werden berücksichtigt

Gewisse werterhöhende Investitionen während der Besitzdauer (z. B. Heizungseinbau oder Fenstertausch) dürfen zu den Anschaffungskosten addiert werden, ebenso das Honorar des Vertrags­errichters für die Berechnung der ImmoESt und gegebenenfalls auch noch Beträge aus einer Vorsteuerberichtigung.

Inflationsabschlag von 2 % jährlich

Von dieser Zwischensumme darf nun ein sogenannter Inflationsabschlag von 2 % jährlich in Abzug gebracht werden. Dieser Abschlag ist jedoch zweifach begrenzt: Er darf erst ab dem elften Jahr der Besitzdauer verrechnet werden und er ist mit maximal 50 % gedeckelt. Die Differenz aus Verkaufserlös und Anschaffungskosten abzüglich des Inflationsabschlages ergibt die Bemessungsgrundlage, von der 25 % als ImmoESt ans Finanzamt zu zahlen sind.

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