Reiseversicherungen

Was wirklich nötig ist

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Konsument 6/2003 veröffentlicht: 19.05.2003

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Mit ein wenig Recherche in der eigenen Dokumentenmappe könnte derselbe Schutz aber deutlich günstiger ausfallen: Zum einen bringt ein Blick in die Haushaltsversicherung oder Kreditkartenunterlagen oft die erfreuliche Überraschung, dass für die bevorstehende Urlaubsreise bereits einige Pannen abgesichert sind.

Zum anderen stecken hinter den Komplett-Paketen mehrere Teilversicherungen (siehe Kasten), von denen manche wenig bis gar nichts bringen. Also wozu dafür mitzahlen?

Jahresschutz oder jede Reise extra

Wenn Sie sehr oft verreisen, kann sich ein Jahresschutz-Paket lohnen, denn dann müssen Sie nicht jedes Mal wieder an die Versicherung denken. Allerdings ist auch im Jahresvertrag die Dauer der einzelnen Reisen begrenzt (etwa bei der Europäischen Reiseversicherung auf 42 Tage pro Reise). Wenn Sie also eine länger dauernde Rundreise planen, müssen Sie einen speziellen Einzelvertrag abschließen.

Bei Pauschalreisen aus dem Katalog sind Versicherungspakete manchmal im Buchungspreis inkludiert. Falls Sie das nicht wünschen (weil Sie über die Kreditkarte ausreichend versichert sind oder weil Sie einen anderen Versicherer möchten), geben Sie das im Reisebüro bekannt. Sie können dann entweder selbst Kontakt mit dem Versicherer Ihrer Wahl aufnehmen oder per Erlagscheinpolizze direkt im Reisebüro das Angebot eines der beiden Reiseversicherer ELVIA oder Europäische Reiseversicherung mitbuchen. Beachten Sie aber, dass hier meist nur das größte und damit teuerste Versicherungspaket angeboten wird. Ein individueller Ausschluss der Risiken, die vielleicht schon durch andere Polizzen abgedeckt sind, ist hier nicht möglich.

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Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo