KONSUMENT.AT - Verbraucherrechte-Richtlinie neu - Kundenhotlines, Zahlscheingebühr

Verbraucherrechte-Richtlinie neu

Halbherzig

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KONSUMENT 6/2014 veröffentlicht: 22.05.2014, aktualisiert: 16.06.2014

Inhalt

4. Kundenhotlines und Gebühren

Von einem guten Geschäft müssen sich die Unternehmen dank VRUG verabschieden: Die Rede ist von teuren Mehrwertnummern für Kundenhotlines. Die Unternehmen dürfen kein zusätzliches Entgelt für Informationen oder Auskünfte an diesen Hotlines verlangen; sie dürfen folglich nicht teurer sein als normale Telefongespräche.

Keine Entgelte für Zahlscheine

Ebenfalls endgültig vom Tisch sind Entgelte für Zahlscheine oder Gebühren, die bei der Verwendung von Kreditkarten anfallen. Dass das in Österreich bereits seit Längerem bestehende Verbot europarechtskonform ist, hat erst kürzlich der EuGH klargestellt - siehe auch Zahlscheinentgelte: keine Gebühr für Rechnung 4/2014.

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Kommentare

  • Verbraucherrechte-Richtlinie neu
    von ChrisDePurk am 12.07.2014 um 11:45
    Rechtzeitig vor Einführung dieser Richtlinie hat T-Mobile noch mal schnell eine sehr unsaubere Geldbeschaffungsaktion gestartet: Mitte Mai wurde eine SMS mit dem Produkt "Internetschutz" verschickt, die ab Juni automatisch verrechnet wird, wenn dieser SMS nicht widersprochen wird. Und nun auch tatsächlich verrechnet wird! Allerdings wird diese "Option" nach einem kurzen Beschwerdeanruf auch sofort aus dem System genommen. Bleibt die Frage offen, wieviele Kunden brav zahlen, wenn nur die Hälfte diesem miesen Trick widersprechen! Angesichts solcher Geschäftspraktiken darf man sich letztendlich auch nicht wundern, daß manchen Branchen ihr Ruf einfach vorauseilt...