KONSUMENT.AT - Hörgeräte Spezial - Sonderversorgung

Hörgeräte Spezial

Der Weg zum Hörgerät

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Konsument 4/2010 veröffentlicht: 13.04.2010

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Berufsbedingte Sonderversorgung

Um eine berufsbedingte Sonderversorgung zu erhalten, muss ein entsprechender Nachweis erbracht werden, und nicht in jedem Fall übernehmen die Krankenkassen die vollen Kosten.

Eine Physiotherapeutin beispielsweise, die selbstständig in einer eigenen Ordination arbeitet, ist keinen besonders schwierigen Hörsituationen ausgesetzt. Es ist ruhig, sie kommuniziert nur mit einem Patienten. Die erforderliche Verbesserung der Hörsituation lässt sich mit einem Tarifgerät problemlos bewerkstelligen.

Ist die Therapeutin jedoch in einem großen Institut beschäftigt, in dem mehrere Patienten parallel behandelt werden, die Kabinen nur durch Vorhänge getrennt sind und sie mit mehreren Personen gleichzeitig kommunizieren muss, kann ein Anspruch auf berufliche Sonderversorgung gegeben sein.

Die Sonderversorgung ist also nicht an Berufsgruppen geknüpft, sondern es wird immer die individuelle Hörsituation beurteilt.

Keine Kostenübernahme für private Anforderungen

Eindeutig ist der Fall, wenn sich im privaten Bereich schwierige Hörsituationen ergeben, die mit einem Tarifgerät schwer zu bewältigen sind. Wer gern Vorträge, Theatervorstellungen und Konzerte besucht, wird unter Umständen ein Gerät mit besonderer Ausstattung benötigen.

Die dafür anfallenden zusätzlichen Kosten werden von den Krankenkassen nicht übernommen, sondern müssen vom Patienten selbst beglichen werden.

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Kommentare

  • Hörgerätebatterien
    von Toxy am 26.09.2016 um 09:36
    Das wäre auch einmal ein Thema, vor allem die Preise und die tatsächlichen, messbaren Unterschiede. Meine subjektive Erfahrung: Preise von 1,99 pro 6er-Pack (Internetversand, no-name) bis 10,- (Supermarkt, Markenbatterie). Unterschiede: KEINE! MfG Christof Waas