KONSUMENT.AT - Impfskepsis - Westeuropa: 22 % glauben, dass Impfungen gefährlich sind

Impfskepsis

In wohlhabenden Ländern am größten

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KONSUMENT 9/2019 veröffentlicht: 29.08.2019

Inhalt

Menschen in Ländern mit hohen Einkommen haben weltweit am wenigsten Vertrauen in Impfungen. Das ist das Ergebnis einer britischen Studie.

Demnach glauben in Westeuropa 22 %, dass Impfungen gefährlich sind, in Frankreich sind es sogar 33 %. In Österreich stimmten 21 % dieser Aussage zu. Das größte Vertrauen gibt es in Bangladesch und Ruanda, wo fast die gesamte Bevölkerung überzeugt ist, dass Impfungen ungefährlich, wirksam und wichtig sind.

140.000 Menschen in 144 Ländern befragt

Für die Studie wurden zwischen April und Dezember 2018 mehr als 140.000 Menschen in 144 Ländern befragt. In Österreich sieht es so aus, dass immer mehr Menschen ihre Kinder nicht impfen lassen – aus Angst vor negativen Auswirkungen, Skepsis betreffend die Wirksamkeit der Impfstoffe oder Misstrauen der Pharmaindustrie gegenüber. 11 % der Österreicher glauben nicht, dass Impfungen wirksam sind, 12 % finden sie nicht wichtig für Kinder.

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Kommentare

  • Schäden durch Kinderkrankheiten
    von Retro am 06.09.2019 um 22:10
    Ich habs einmal zusammengerechnet: im Laufe meines Lebens habe ich 15 Personen kennengelernt, welche Schädigungen durch sogenannte "Kinderkrankheiten" davon trugen. Darunter Herzschäden, Unfruchtbarkeit, Gehörschäden,Hirnschäden, Fehlgeburten etc. 1 von Kinderlähmung Betroffener hat nach Spätfolgen im Alter (Lähmungen) Selbstmord begangen. Die Geschichten sind länger, als ich sie hier schildern kann.
    Opfer von Impfungen allerdings sind mir in meinem Leben nicht untergekommen. Vor hundert Jahren wusste man noch sehr gut, wie wertvoll Impfschutz ist, heute sind die Leute wohlstandsverblödet.