KONSUMENT.AT - Mittel bei Depressionen - Bewertungen in der Testtabelle

Mittel bei Depressionen

Wege aus dem Tief

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Konsument 11/2006 veröffentlicht: 12.10.2006, aktualisiert: 25.10.2006

Inhalt

Bewertungen in der Testtabelle

Grundlage dieses Tests ist das Handbuch „Medikamente “, für das ein Expertengremium der Stiftung Warentest Arzneimittel auf Basis von Literaturrecherchen beurteilte (die Methoden sind  unter „ Medikamententests “ zu finden). Es gibt vier Stufen der Bewertung, wobei sich die Aussage über die Eignung ausschließlich auf die angeführten Anwendungsgebiete bezieht.

Geeignet
sind Mittel, deren therapeutische Wirksamkeit ausreichend nachgewiesen ist. Ihre Nutzen-Risiko-Abwägung fällt positiv aus, sie sind gut erprobt. Der therapeutische Nutzen dieser Mittel ist hoch, sie gehören zu den Standardtherapeutika. „Geeignet“ sind auch Kombinationsmittel, deren Wirkstoffe sich sinnvoll ergänzen.

Auch geeignet
sind Mittel, deren therapeutische Wirksamkeit ebenfalls nachgewiesen ist, die aber entweder Konservierungsmittel enthalten oder noch nicht so lange erprobt sind wie die als „geeignet“ bewerteten. In diese Kategorie fallen vor allem neue oder weniger gut untersuchte Wirkstoffe.

Mit Einschränkung geeignet
sind Mittel, die zwar therapeutisch wirksam sind, aber im Vergleich zu Standardtherapeutika ein höheres oder nicht gut einschätzbares Risiko bergen. Diese Bewertung gilt auch für Mittel, bei denen noch weitere Studien erforderlich sind, um ihre therapeutische Wirksamkeit ausreichend nachzuweisen.

Wenig geeignet
sind Mittel, deren therapeutische Wirksamkeit nicht ausreichend belegt ist, die nicht ausreichend dosiert sind und deren therapeutische Wirksamkeit im Verhältnis zu den Risiken zu gering ist, sodass die wahrscheinlichen Risiken mehr Gewicht haben als der mögliche Nutzen. „Wenig geeignet“ sind darüber hinaus Mittel mit mehr als einem Wirkstoff, wenn sich die Wirkstoffe nicht sinnvoll ergänzen oder keinen oder keinen zusätzlichen therapeutischen Nutzen aufweisen.

Auswahl der Medikamente

Aufgrund der Vielzahl an Präparaten (Generika) sahen wir uns zu einer Reduzierung der Medikamentenauswahl gezwungen. In der Tabelle finden sich unter dem jeweiligen Wirkstoff nur die jeweils erstzugelassenen Präparate. Im Fall des Wirkstoffs Amitriptylin war nicht nachvollziehbar, welches der beiden genannten Präparate zuerst auf dem Markt war. Im Fall von Johanniskraut (8 Präparate) haben wir Jarsin ausgewählt, da zu diesem Präparat die meisten Studien vorliegen.

Nicht bewertet wurden Kombinationspräparate sowie Präparate mit den Wirkstoffen Dibenzepin, Duloxetin, Milnacipran, Tianeptin.

Bewertung

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