KONSUMENT.AT - Nassrasierer - Die perfekte Nassrasur

Nassrasierer

Die scharfe Marke

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Konsument 2/2011 veröffentlicht: 19.01.2011

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Die perfekte Nassrasur

Waschen und einweichen. Fett, Schmutz und abgestorbene Hautschuppen können sich zwischen die Klingen des Scherkopfes setzen und so den Rasierer blockieren. Waschen Sie deshalb Ihr Gesicht gründlich mit warmem Wasser und lassen Sie die Feuchte etwa drei Minuten lang einwirken. Peeling- oder Reinigungsgels verbessern die Hautbeschaffenheit. Herkömmliche Seife kann empfindliche Haut austrocknen.

Gut einschäumen. Die Traditionalisten unter den Nassrasierern schlagen mithilfe eines Rasierpinsels ihren Schaum eigenhändig aus Rasierseife oder Rasiercreme, damit die Klinge leichter gleitet. Schaum aus der Dose oder Rasiergels für empfindliche Haut erfüllen freilich auch ihren Zweck. Letztere wirken zudem der Aus­trocknung der Haut entgegen.

Feste Reihenfolge. Rasieren Sie erst die Wangen, dann den Hals und zuletzt die kritischen Stellen an Kinn und Oberlippe, damit die stärksten Stoppeln am längsten einweichen können. Spannen Sie mit der freien Hand die Haut in Rasierrichtung. Rasieren mit dem Strich der Barthaare ist hautschonender, nicht zuletzt wenn die Stoppeln schon etwas länger sind. Gegen den Strich ist das Ergebnis aber "porentiefer". Spülen Sie während der Rasur regelmäßig den Schaum und die Bartstoppeln aus dem Klingenblock heraus.

Kalt waschen. Die Prozedur endet, wie sie begonnen hat: mit einer Gesichtswäsche, um die Schaumreste zu entfernen. Diesmal mit kaltem Wasser, damit sich die Poren verengen. Ein mildes (alkoholfreies) After Shave ist zwar keine Pflicht, tut aber der strapazierten Haut gut.

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Kommentare

  • Testsieger von Gilette
    von REDAKTION am 07.02.2011 um 08:38
    Tatsächlich haben Umweltkriterien im Test keine Rolle gespielt. Allerdings wäre dies auch ziemlich kompliziert geworden. Es wäre mit der Batteriefrage alleine nicht getan gewesen. Wir hätten z.B. berechnen müssen, wieviel Energie in die Produktion gesteckt wird, wieviel Energie die Transportweg vom Produktionsland nach Österreich verschlingt und auch die Einwegsysteme mit den Mehrwegsystemen vergleichen müssen. Dass Hofer fehlt hat den einfachen Grund, dass es sich beim Test um eine Kooperation mit der deutschen Stiftung Warentest handelt und wir daher die Produktauswahl nicht alleine treffen konnten.
  • Testsieger von Gilette
    von gerhard56 am 06.02.2011 um 15:09
    Es ist schon befremdlich, daß der Testsieger ein Naßrasierer ist, bei welchem man(n) eine Batterie verwenden kann bzw. muß, um zu einem guten Rasierergebnis zu kommen. Warum wurde bei diesem Test nicht auch ein Umweltkriterium bewertet? Da würde es mit dem Testsieger schon anders aussehen! Außerdem ist es auch für mich nicht ganz nachvollziehbar, warum die Rasierer von Hofer nicht dabei sind.
  • Nassrasierer
    von Alber Michael am 28.01.2011 um 19:23
    Ich habe das Rasiersysthem von Hofer (Eigenmarke) und bin sowohl mit der Technik als auch mit dem Rasierergebnis sehr zufrieden. Ich habe auch Gilette Mach3 getestet, konnte nur einen Unterschied feststellen: der Preis!
  • Preise wie ein Hitec-Produkt
    von REDAKTION am 28.01.2011 um 08:46
    Die Frage nach der Haltbarkeit der Klingen lässt sich nicht pauschal beantworten. Je nach Stärke des Barthaars halten die Klingen länger oder weniger lang. Wie in den Testkriterien angemerkt beurteilte eine Gruppe von 13 Probanden pro Rasierer dieses Kriterium. Sie rasierten sich so oft mit der Klinge, bis die Schärfe merklich nachließ und der Klingenblock bzw. der Einwegrasierer gewechselt werden musste. Natürlich ist das subjektiv, aber anders ist die Haltbarkeit kaum zu testen.
  • Preise wie ein Hitec-Produkt
    von bergerj8 am 28.01.2011 um 08:35
    Seit mehr als 10 Jahren verwende ich den Gillette Sensor Nassrasierer und wechsle aus Protest die Marke. Das System von DM (Revolution 5.1) ist sicher nicht revolutionär anders, aber deutlich preisgünstiger als die Produkte des Marktführers. Ich verlass mich auf das Testergebnis und probier mal was anderes. Haltbarkeit der Klinge? Bei der Gillette Sensor hab ich einmal im Monat die Klinge getauscht, d.h. nach ca. 15 Rasuren. Was man im Test unter "sehr gut/gut/befriedigend" in Bezug auf Haltbarkeit versteht, wird nicht erklärt! Eine kleine Schwäche des Tests.