KONSUMENT.AT - Uran in Babywässern - Wo bleibt Römerquelle?

Uran in Babywässern

Deutsche Babys haben´s besser

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Konsument 4/2007 veröffentlicht: 26.02.2007

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Römerquelle

Wo bleibt Römerquelle, werden sich manche angesichts unserer Testtabelle fragen. Viele Jahre prangte der Vermerk „Geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung“ auf Österreichs bekanntester grüner Flasche. Vor einiger Zeit ist diese Auslobung von den Etiketten verschwunden. Gefunden haben wir sie trotzdem noch, und zwar auf der Homepage des Forums Mineralwasser. Das ist eine virtuelle Kommunikationsplattform, die für ihre zahlenden Mitglieder, im Wesentlichen die großen heimischen Abfüller, Werbung für Mineralwasser macht.

Also, was jetzt: geeignet oder doch nicht geeignet? Wie uns Römerquelle auf Anfrage mitteilte, ist das Unternehmen gerade damit beschäftigt, „alle diesbezüglichen Beschreibungen in den verschiedensten Medien zu entfernen“. Der Prozess soll in den nächsten Monaten abgeschlossen sein.

Foto: Ehrensberger GesmbH Dass die inzwischen zum Coca-Cola-Konzern gehörende Marke ausgerechnet jetzt aus dem Markt für Babywässer aussteigt, ist vermutlich kein Zufall. Römerquelle kommt in Sachen Uran zwar besser weg als Konkurrent Vöslauer. Mit den von uns gefundenen 2,5 Mikrogramm pro Liter dürfen aber auch die Abfüller aus dem burgenländischen Edelstal zumindest die Sinne deutscher Babys nicht mehr beleben.

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