Gynäkologen: Vorsorgeuntersuchung

Abstriche bei der Beratung

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KONSUMENT 2/2016 veröffentlicht: 28.01.2016, aktualisiert: 05.05.2016

Inhalt

Frauenärzte: Die gynäkologische Vorsorgeuntersuchung ist eine der wichtigsten Maßnahmen zur ­Erkennung, Vorbeugung und Früherkennung von Krankheiten. In unserem Test wollten wir wissen, ob Wiener Ärzte die im Vorsorgeplan angeführten Untersuchungen komplett ausführen und wie gut sie ihre Patientinnen beraten.

In unserem Ärztetest finden Sie:

  • Dr. Bartl Wolfgang
  • Dr. Bartosch Bernhard
  • Dr. Benesch Brigitte
  • Dr. Bunzl Zipora-Liora
  • Dr. Fitz Rudolf
  • Dr. Galid-Lobmeyr Isabella
  • Dr. Grasserbauer Josef
  • Dr. Grünfeld Gabriel-Victor
  • Dr. Haider Felix
  • Dr. Heber Martin
  • Dr. Joura Eva Maria
  • Dr. Loner Uta
  • Dr. Macho Christian
  • Dr. Malcher Gernot
  • Dr. Müller-Klingspor Verena
  • Dr. Smekal Gabriela
  • Dr. Sommerlechner Monika Gabriele
  • Dr. Veneziano Nathalie
  • Dr. Winkler Isabella
  • Gemeinschaftspraxis Dr. Stany Michael & Dr. Liebhart Eva Maria

Die Testtabelle bewertet den Eindruck den die Ordination macht, die Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese), Untersuchung, Überweisung, Beratung, den Eindruck vom Arzt. - Hier der Testbericht:


Frauen haben grundsätzlich ab dem 18. Lebens­jahr Anspruch auf eine jährliche gynäkologische Vorsorgeuntersuchung. Wer in Lehrausbildung oder berufstätig ist, kann diese sogar bereits ab 15 Jahren nutzen. So wie vielen Arztbesuchen wird auch dem ­Termin beim Gynäkologen mitunter mit leichtem Bangen entgegengesehen. Ist man gesund? Werden die Befunde in Ordnung sein? Umso wichtiger ist es, dass in der Ordination für eine angenehme Atmosphäre ­gesorgt ist und die Intimsphäre der Frauen gewahrt wird.

Test: gynäkologische Untersuchung

Zu Beginn der ärztlichen Konsultation wird die Patientin üblicherweise nach dem Grund ihres Besuchs gefragt und ihre Kranken­geschichte wird erhoben (Anamnese). Die gynäkologische Vorsorgeuntersuchung umfasst die Untersuchung der Scheide mit ­Spekula (Handspiegeln) und die Entnahme einer Zellprobe am äußeren Muttermund zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs (PAP-Abstrich). Untersuchung und Befundung des PAP-Abstrichs erfolgen in ­einem Labor.

Kontrolle des Muttermundes

Ebenfalls als essenziell erachten wir die Untersuchung des Muttermundes auf mögliche Veränderungen der Schleimhaut mit Kolposkop (einem Untersuchungsmikros­kop). Darüber hinaus üblich ist auch eine beidhändige Tastuntersuchung des Unterleibs. Dabei werden Lage, Größe, Form, ­Konsistenz und Beweglichkeit der Gebär­mutter beurteilt und Eileiter sowie Eier­stöcke auf etwaige Veränderungen unter­sucht.

Tasten und erklären

­Jeder einzelne Untersuchungsschritt sollte von der Frauenärztin beziehungsweise dem Frauenarzt vorab erläutert werden. Viele Frauenärzte machen nach der Tastunter­suchung noch einen Vaginal-Ultraschall. Bei dieser Untersuchung können ­unter anderem etwaige Strukturveränderungen (zum Beispiel Zysten der Eierstöcke) ­erkannt werden. Sie ist privat zu bezahlen und kostet üblicherweise 30 bis 40 Euro. Im Rahmen der gynäkologischen Vorsorgeuntersuchung sind auch die Brüste auf Knoten und Veränderungen im Drüsengewebe sowie die zugehörigen Lymphknoten abzutasten.

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
Dr. Benesch Brigitte , Dr. Müller-Klingspor Verena , Dr. Bartosch Bernhard , Dr. Winkler Isabella , Dr. Bunzl Zipora-Liora , Dr. Liebhart Eva Maria , Dr. Galid-Lobmeyr Isabella , Dr. Veneziano Nathalie , Dr. Loner Uta, Dr. Grasserbauer Josef , Dr. Smekal Gabriela
, Dr. Sommerlechner Monika Gabriele , Dr. Fitz Rudolf , Dr. Haider Felix , Dr. Macho Christian , Dr. Malcher Gernot , Dr. Heber Martin , Dr. Grünfeld Gabriel-Victor , Dr. Bartl Wolfgang , Dr. Joura Eva Maria

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Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
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Kommentare

  • Vergessen:wirtschaftliche Aspekte zu erwähnen!
    von REDAKTION am 24.10.2016 um 16:14
    Uns ist durchaus bewusst, dass Ärzte auch wirtschaftlich denken müssen. Eine umfassende Aufklärung des Patienten über medizinische Eingriffe, Vorsorgemaßnahmen, Screeningverfahren oder diagnostische Methoden ist einerseits unabdingbar, andererseits muss sie den Ärzten auch entsprechend vergütet werden.
  • Brustkrebsrisiko :Abtastung durch Arzt sinnlos und sogar gefährlich
    von REDAKTION am 24.10.2016 um 16:04
    Die ärztliche Tastuntersuchung der Brust kann zwar andere Untersuchungen nicht ersetzen, sie macht allerdings dennoch Sinn. Abgesehen davon, dass diese Untersuchungsmethode mit keinen Schmerzen und Nebenwirkungen verbunden ist, kann sie Hinweise auf Tumore liefern, die aufgrund ungünstiger Umstände nicht in der Mammographie oder im Ultraschall darstellt werden können. Die medizinischen Leitlinien sehen deshalb vor, dass sie Frauen ab 30 jährlich angeboten wird. Es ist auch sinnvoll, dass Frauen die Methode selbst anwenden. Die Tastuntersuchung kann das Körperbewusstsein und das eigene Gefühl für die Brust zu verbessern. Frauen, die ihre Brust regelmäßig abtasten, können Veränderungen unter Umständen frühzeitig wahrnehmen.
  • Vergessen:wirtschaftliche Aspekte zu erwähnen!
    von Chefarzt marek am 22.10.2016 um 08:29
    Man merkt:der VKI denkt so wie viele nicht Gewerbetreibende:die Sozialversicherung bezahlt für diese Vorsorgeuntersuchung zirka 50 Eurobrutto.Dafür wünscht sich die Testerin aber die weltbeste Vorsorgeuntersuchung !Da davon noch die regiekosten der ordination die kammerbeiträge und am Schluss noch die Einkommensteuer abgezogen werden erscheint die Durchführung eines ideale Gesprächs zeitlich unmöglich weil UNBZAHLBAR!Fairer weise sollten diese wesentlichen Aspekte der Realität bei solchen TESTS nicht "vergessen" werden!
  • Brustkrebsrisiko :Abtastung durch Arzt sinnlos und sogar gefährlich
    von Chefarzt marek am 22.10.2016 um 08:15
    Die Redaktion erweckt den Anschein dass eine tastuntersuchung der Brust durch den Arzt sinnvoll wäre.Leider haben alle diesbezüglichen Studien ergeben dass dies leider eher kontraproduktiv ist.denn die Genauigkeit dieser Maßnahme ist dermaßen ungenau dass sie als jahresvorsorge der Brust unbrauchbar ist und nicht angewendet werden sollte da sie die Patienten in falscher trügerischer Sicherheit wiegen!Das hat auch die Sozialversicherung erkannt und empfiehlt den Frauen die SELBSTUNTERSUCHUNG der BRUST! Auch deshalb ist die brustuntersuchung NICHT Teil der gynäkologischen Vorsorge! Sinnvoll wäre es die Patientinnen zur Selbstkontrolle zu animieren .Wenige Frauenärzte bieten auch einen Brustultraschall an der viel Aussagekräftiger ist !
  • Na super nur Frauenärzte in Wien?
    von REDAKTION am 23.02.2016 um 15:14
    Dem VKI werden seit Jahren zugesagte staatliche Fördermittel vorenthalten. Dies schlägt sich leider in unseren Testvorhaben nieder. Wir haben schlicht nicht die finanziellen Kapazitäten, um derartige aufwendige Tests in mehreren Bundesländern geschweige denn in ganz Österreich auszuführen.
Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo