Neonicotinoide in Balkonpflanzen

Verwendung von Insektiziden

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KONSUMENT 7/2018 veröffentlicht: 28.06.2018

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"Ich habe gelesen, dass gekaufte Balkon- und Gartenpflanzen wahre Neonicotinoid- Bomben sind. Stimmt das?" - In den "Tipps nonstop" stellen Leser Fragen und unsere Experten geben Antwort - hier DI Dr. Birgit Schiller.

DI Dr. Birgit Schiller (Bild: Fotodesign Weiß)
DI Dr. Birgit
Schiller

Bis dato erlaubt

Großgärtnereien verwenden Dünger, Pestizide und Insektizide, um möglichst viele Pflanzen in „gutem Zustand“ auf den Markt bringen zu können. Es kann davon ausgegangen werden, dass die Betriebe den rechtlichen Rahmen ausschöpfen und alle erlaubten Mittel einsetzen. Neonicotinoide, die laut Studien einen negativen Einfluss auf Bienenpopulationen haben, sind bis dato erlaubt und somit werden sie auch verwendet.

Verbot von EU auf den Weg gebracht

Ein Verbot von Neonicotinoiden im Freiland-Einsatz, aber auch für Balkon- und Gartenpflanzen, die von Gärtnereien im Gewächshaus gezogen wurden, jedoch für eine Outdoor-Verwendung vorgesehen sind, wurde Ende April von der EU auf den Weg gebracht. Es soll bis Jahresende in Kraft treten.

Auf BIO-Zeichen achten

Wenn Sie Pflanzen kaufen wollen, die ohne synthetische Mittel gezogen wurden, sollten Sie auf das BIO-Zeichen achten. Die Umweltberatung hat dazu eine gute Übersicht zusammengestellt: www.umweltberatung.at/bio-saatgut-und-jungpflanzen .

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