KONSUMENT.AT - DIY für mehr Nachhaltigkeit - To-do-Liste

DIY für mehr Nachhaltigkeit

Kommentar von Redakteur M. Stingl

Seite 1 von 1

KONSUMENT 7/2021 veröffentlicht: 24.06.2021

Inhalt

Der allerambitionierteste Selbermacher bin ich nicht. Aber insbesondere für mehr Nachhaltigkeit in meinem Leben komme ich dann doch in die DIY-Gänge (DIY, kurz für „do it yourself“).

Deocreme selber machen

Zum Beispiel vergangenes Jahr, als ich mich an einer selbst gemachten Deocreme versuchte (siehe Deocreme selber machen 8/2020 ). Und diese Creme war und ist der volle Erfolg. Zur Erinnerung: Es reichen zwei Zutaten, um geruchsneutral durch den Sommer – und sämtliche anderen Jahreszeiten auch – zu kommen: Bio-Kokosöl (kalt gepresst, nativ) und das gute alte Natron (Natriumhydrogencarbonat – E500).

Vor zwei Monaten habe ich eine neue Mischung ausprobiert. Wie schon vermutet, reicht auch die halbe Menge Natron aus, also 25 g auf 50 ml Kokosöl. Die Deocreme büßt nichts von ihrer Wirkung ein, lässt sich aber angenehmer, also mit einem weniger sandigen Gefühl, auftragen. Genauso ansprechend wie die Wirkung ist der Preis: rund 2,50 € für ein 250-ml-Glas Kokosöl und knapp 50 Cent für das Natron. Macht 3 € für ein Jahr Anwendung (im Kühlschrank aufbewahrt, hält die Deocreme mehrere Monate).

Gut, industriell gefertigte Deos, deren ellenlange Zutatenlisten nur Chemiker zu dechiffrieren wissen, können da vielleicht mithalten – und haben womöglich auch eine durchaus gute Wirkung (wobei, die Testergebnisse nicht so berauschend sind, siehe Deos 7/2021 ). Deocremen aus dem Reformhaus bewegen sich aber in ganz anderen Preisdimensionen, da kosten 50 ml schnell mal 10 € oder mehr.

DIY-To-do-Liste

Abgesehen von der Verfeinerung des Deocreme-Rezeptes war ich heuer noch ein wenig DIY-faul. Das eine oder andere habe ich mir aber vorgenommen. Jetzt, da die Gartencenter wieder offen sind (ich schreibe diese Zeilen Anfang Mai), werde ich mich an die Bienen- und Insekten-adäquate Gestaltung meiner bescheidenen, aber doch vorhandenen Balkonflächen machen. Hm, ob das eng definiert überhaupt unter DIY fällt? Egal. Darüber hinaus auf meiner DIY-To-do-Liste: Gläser kaufen und mich ans Eingemachte machen (siehe Lebensmittel-Verschwendung: Obst- und Gemüse konservieren 7/2021 ).

 


Markus Stingl, Redakteur „Was tun Sie, um die Erde ‚grüner’ zu machen? Erzählen Sie es mir! Ich würde Ihr Engagement für mehr Nachhaltigkeit hier gerne präsentieren.“
Markus Stingl l Redakteur l mstingl@konsument.at

Bewertung

Wertung: 0 von 5 Sternen