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VKI: Finanzierung

Das Beste sind Abos

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KONSUMENT 1/2020 veröffentlicht: 19.12.2019

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Eine nachhaltige Absicherung unserer Arbeit ist nicht in Sicht. - Ein "Aufgespießt" von Gerhard Früholz.

KONSUMENT-Chefredakteur Gerhard Früholz (Bild: U. Romstorfer/VKI) „Wer steht eigentlich hinter KONSUMENT?“, werde ich selbst von langjährigen Kennern unseres Magazins gefragt. Wenn ich dann den Verein für Konsumenteninformation (VKI) als Herausgeber nenne, folgt meist die Reaktion: „ Natürlich kenne ich den VKI, aber wer finanziert den?“ Das ist dann gar nicht so leicht zu erklären.

Nachdem Wirtschaftskammer, Landwirtschaftskammer und Gewerkschaftsbund den ursprünglich sozialpartnerschaftlich gegründeten Verein verlassen hatten, verblieben Arbeiterkammer und das für Konsumentenschutz zuständige Ministerium sozusagen als „ Eigentümer“.

70% erwirtschaften wir selbst

Nur: Den allergrößten Teil – nämlich 70 Prozent – unseres Budgets erwirtschaften wir ohnehin selbst. Wie Sie vielleicht den Medien entnommen haben, sind wir – was den Teil unserer öffentlichen Finanzierung betrifft – zum Spielball der Politik geworden. Unisono wird uns „hervorragende Arbeit“ attestiert. Aber auch die jüngsten Initiativen beenden nicht die Ungewissheit. Eine nachhaltige Absicherung unserer unabhängigen Arbeit ist nicht in Sicht. Nicht nur in der Redaktion, im ganzen VKI ist sämtliches Einsparungspotenzial ausgeschöpft.

Null-Lohnrunde der Belgschaft

Zuletzt hat die Belegschaft des VKI für das Jahr 2020 eine Null-Lohnrunde als Solidaritätsbeitrag geleistet. Noch etwas werde ich immer wieder gefragt: „Wie kann man Euch unterstützen?“ Die Antwort ist ganz einfach: Wir müssen mehr Geld verdienen. Und dabei hilft uns jedes weitere Abo. Ich bedanke mich bei unseren treuen Abonnentinnen und Abonnenten. Am besten werben Sie für ein Abo oder entscheiden sich selbst für ein Förder-Abo. - Alle Infos dazu finden Sie hier: www.konsument.at/abo

Ihre Meinung ist mir wichtig: E-Mail: Chefredakteur
Gerhard Früholz


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