KONSUMENT.AT - VKI: Klagen mit Erfolg - Große Firmen verstoßen gegen Gesetze. Wir prozessieren.

VKI: Klagen mit Erfolg

EVN, Flixbus, Sky, VW, BAWAG

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KONSUMENT 1/2020 veröffentlicht: 19.12.2019

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Wenn Firmen Konsumentenschutzvorschriften miss­achten, sind wir zur Stelle.

Auch große Unternehmen haben mitunter Schwierigkeiten mit dem Einhalten von Gesetzen, wie diese Auswahl von Fällen unserer Rechtsabteilung zeigt.

EVN: Preisänderung nach Belieben

Ein Verfahren mit Sprengkraft: Der Oberste Gerichtshof erklärte eine Klausel der Geschäftsbedingungen der EVN für rechtswidrig, auf deren Basis die Preiserhöhungen der letzten Jahre erfolgten. Jetzt werden die Rückforderungsansprüche der EVN-Kunden überprüft, die Verhandlungen mit der EVN waren zum Zeitpunkt der Drucklegung noch nicht abgeschlossen. Brisant: Auch andere Energieversorger verwenden die beanstandete Klausel. Wir haben daher auch Wien-Energie, Energie-Burgenland und Grünwelt geklagt und werden über den Ausgang berichten.

Vario-Bau Fertighaus: Kein Fair-Play am Bau

Gleich mehrere Klauseln in den Vertragsbedingungen des Fertigteilhaus-Produzenten Vario-Bau Fertighaus Gmbh hat das OLG Wien rechtskräftig für unzulässig erklärt und deren weitere Verwendung somit verboten. Im Kern sah das Gericht Rechte und Pflichten zwischen Unternehmen und Kunde un- gleich verteilt. Es sind Klauseln, die mitunter auch von anderen Unternehmen der Baubranche verwendet werden. Unsere Rechtsabteilung hat somit einen richtungsweisenden Schritt ge- setzt, unseriöse Geschäftsbedingungen zu eliminieren.

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Kommentare

  • Umkehrschluss
    von TT am 18.05.2021 um 05:46
    Viel hat sich in den letzten Jahrzehnten geändert. Heute muss man bei der Post darum bitten, dass die Versendung eines Poststücks weniger kostet. Darauf hin wird das Versandstück mit der Schneckenpost transportiert. Bei Auswahl der Cookies auf Internetseiten, hat man die leichte bzw. schnelle Auswahl alle an zu wählen. Wenn man jedoch nur das Minimum will, braucht man mind. dreimal so lange. Bei Google hat man "die Auswahl" den gesuchten Link aus zu wählen, jedoch muss man wissen, dass die kleine Info "Anzeige" im Gegensatz zum unteren zweiten selben Link, die Kassa der Suchmaschine zum Klingeln bringt. In Zeitschriften wird die Werbung in gleicher Form, wie die eigentlichen Artikeln verfasst. Nur an einem kleinen unaufälligen Vermerk "Anzeige" erkennt man, das es sich um Werbung handelt. An der Aufmachen des Werbeartikel kaum. Und so könnte man laufend Bespiele bringen, durch welche Tricks Kosument legal, Stück für Stück, um seine Rechte gebracht wird. Am Ende dieser Salami Taktik hat der Konsument wahrschlich nicht mal mehr die Möglichkeit, duch mühsame !Arbeit! zu erkennen, ob er durch einen Klick Geld in die Kassen anderer bringt, manipuliert wird und die billigere Wahl hätte. So löst sich die (Wahl)Freiheit mit der Zeit auf.