KONSUMENT.AT - Ping-Anrufe von +882-Satellitennummer - Rückrufe können teuer werden

Ping-Anrufe von +882-Satellitennummer

Legen Sie auf, rufen Sie nicht zurück

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veröffentlicht: 04.10.2019

Inhalt

Es gibt vermehrt Anrufe, die mit „+882“ beginnen. Ignorieren Sie sie. Es handelt sich um Anrufe, die von einem Satellitentelefon kommen.

"Legen Sie auf. Oder wenn Sie den Anruf verpasst haben, rufen Sie keinesfalls zurück", warnt die Rundfunk und Telekom Regulierungsbehörde (RTR). Ein Anruf zu einem Satellitentelefon kann sehr teuer werden.

Was sind Ping-Anrufe?

In diesen Fällen handelt es sich, so die RTR, um sogenannte Ping-Anrufe. Sie werden nach nur einmaligem Klingeln (engl.: „ping“) wieder abgebrochen. Der Angerufene soll dazu verleitet werden zurückzurufen. Das kann zu hohen Kosten führen.

Wie kann ich mich vor Ping-Anrufen schützen?

Am besten sehen Sie die Ping-Anrufe gelassen. Heben Sie nicht ab und rufen Sie nicht zurück. Teilweise bieten heutige Smartphones (im Betriebssystem integriert oder mittels eigener Apps) die Möglichkeit, eingehende Telefonate mit bestimmten Nummern zu unterdrücken. Sollten Sie wiederholt Ping-Anrufe erhalten, wäre dies eine mögliche Abwehrmaßnahme.

Lesen Sie dazu: Rufnummern blockieren 9/2019

Unter rufnummernmissbrauch.at melden

Weitere Rufnummernbereiche, die missbräuchlich verwendet werden, finden Sie unter rufnummernmissbrauch.at . Dort finden Sie auch ein Formular, mit dem Sie der RTR verdächtige Nummern melden können. Das ermöglicht es der Behörde, die Liste der betroffenen Vorwahlen immer aktuell zu halten, rechtzeitig Ping-Wellen zu erkennen und zu informieren.

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Kommentare

  • Beihilfe zum Betrug durch österreichische Telefonanbieter?
    von Computerdoktor am 07.10.2019 um 10:01
    Ich denke hier sind auch die heimischen Telefonanbieter in der Pflicht, ihre Kunden vor bekannt betrügerischen internationalen Partnern durch eine Ansage zu warnen.