KONSUMENT.AT - Plastikvermeidung - Ersetzen und wiederverwenden

Plastikvermeidung

Kennen Sie die sieben Rs?

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KONSUMENT 10/2021 veröffentlicht: 23.09.2021

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Sieben Schlagwörter mit gleichem Anfangsbuch­staben sind schön prägnant. Hier präsentieren wir ausnahmsweise sieben englische Begriffe, die jedem, der sie beherzigt, dabei helfen können, seinen persönlichen Müllberg zu verkleinern.

Hände halten Glas- und Plastikflaschen (Foto: photka/Shutterstock)

Innerhalb von zehn Jahren ist der Abfall aus Plastikverpackungen wie PET-Flaschen, ­Folien und Bechern in Österreich um rund 30 Prozent auf mehr als 300.000 Tonnen jährlich gestiegen, warnte Greenpeace ­unlängst in einer Aussendung. Laut der Umweltorganisation führt an einem Pfandsystem und mehr Mehrweg im Getränkesegment kein Weg vorbei. - Was jeder von uns jetzt schon tun kann, um weniger Plastikmüll zu verursachen:

  • Replace/Ersetzen: Anstatt Wasser­flaschen aus Einwegplastik zu kaufen, verwenden Sie doch lieber wiederbefüllbare Trinkflaschen aus Edelstahl oder Glas.
  • Reduce/Verringern: Weniger ist mehr. Überdenken Sie Konsumentscheidungen auf ihre tatsächliche Notwendigkeit: Brauche ich das wirklich?
  • Reuse/Wiederverwenden: Schmeißen Sie Plastiksackerln nicht gleich weg. Basteln Sie aus Plastik­flaschen zum Beispiel kleine "Gewächshäuser".
  • Rethink/Überdenken: Braucht alles, was wir kaufen, immer eine neue Ver­packung? Oder gibt es Nachfüll-Optionen, z.B. bei Waschmitteln, Eiern oder Getreide?
  • Refuse/Streiken: Sie finden die globale Plastikflut inakzeptabel? Tun Sie es kund, z.B. auf einer Demo. Verlangen Sie im ­Handel nach Alternativen.
  • Recycle/Mülltrennen: Es ist je nach Gemeinde unterschiedlich, was in den Gelben Sack bzw. in die Gelbe Tonne gehört. Erkundigen Sie sich und recyceln Sie richtig.
  • Repair/Reparieren: Auch beschädigte Plastik-Utensilien können repariert werden. Probieren Sie es aus, z.B. bei Spielzeug oder Haushaltsartikeln.

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