Schokolade-Nikolos

Süßes für den Nikolaus

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veröffentlicht: 28.11.2016, aktualisiert: 29.11.2016

Inhalt

Reaktionen betroffener Anbieter

Anbieter von Produkten mit einem "weniger zufriedenstellenden" oder "nicht zufriedenstellenden“ Testurteil bekommen die Gelegenheit, eine Stellungnahme abzugeben.

Witte Schokolade
Wir haben das Produkt sofort aus unserem Regal entfernt und werden versuchen, bei unseren Lieferanten eine schriftliche Bestätigung zu erhalten, welche ein einwandfreies Produkt garantiert.
Witte`s Schoko & Co, Wien

Doceur
Da wir Beanstandungen sehr ernst nehmen, haben wir folgende Schritte gesetzt: Der Hersteller wurde umgehend informiert und kann im Sinne des Minimierungskonzeptes (Einsatz mineralölfreie Druckfarben, unbelastete Verpackungsmaterialien, Verwendung von Barriereschichten) viele Möglichkeiten des Eintrags ausschließen.

Wir haben außerdem eine Bewertung jener durch den VKI ermittelten Gehalte an Mineralölrückständen durch das unabhängige, akkreditierte Institut NEHRING GmbH vornehmen lassen. Der Experte bestätigt, dass die im untersuchten Schokoladenweihnachtsmann festgestellten Gehalte an MOSH und MOAH nach dem gegenwärtigen Stand der Wissenschaft keine Gefährdung der Gesundheit der Verbraucher darstellen. Die Produktbewertung "nicht zufriedenstellend“ ist daher aus unserer Sicht wissenschaftlich und lebensmittelrechtlich unbegründet.
Rewe International AG, Wiener Neudorf

Favorina
Der „Favorina Vollmilchschokolade Weihnachtsmann“, den auch Sie getestet haben, wurde kürzlich auch von der AK Oberösterreich untersucht. Dieser Test der AK Oberösterreich ergab keine nachweisbaren Rückstände. Ungeachtet der noch unpräzisen und unausgereiften Testmethoden entspricht das von Ihnen übermittelte Ergebnis in jedem Fall nicht unseren Ansprüchen. Wir werden den möglichen Ursachen nachgehen.
Grundsätzlich ist die Thematik ein Problem, das nicht nur Rohstofflieferanten, Lebensmittel-Produzenten und den Lebensmittel-Handel, sondern auch die Verpackungsindustrie und das Transportwesen betrifft. Die Möglichkeiten des Eintrags von Mineralölrückständen sind vielschichtig und meist schwer zu identifizieren. Eine Lösung ist nur entlang der gesamten Wertschöpfungskette über die ganze Branche möglich.
Wir als Lidl haben mit unseren Eigenmarken-Lieferanten bereits Grenzwerte definiert. Diese sind aber aus oben genannten Gründen nicht immer sofort umsetzbar. Gemeinsam mit unseren Lieferanten suchen wir nach konkreten Lösungen, um den Eintrag von Mineralölrückständen in Lebensmitteln nachhaltig zu vermeiden und unsere Ziele so schnell als möglich zu erreichen.
Lidl Österreich GmbH, Salzburg

Hauswirth
Es war vielleicht ein Fehler, das UNODC Programm „Kakao statt Drogen“ zu unterstützen und Kakao aus besonders vom Bürgerkrieg in Kolumbien betroffenen Gebieten zu beziehen. Leider gibt es als Bürgerkriegsfolge noch so manches Umweltproblem. Dieses Problem ist scheinbar über die Jute-Säcke, in denen der Kakao abgefüllt wird, bis zu uns exportiert worden. Da Jutesäcke als Quelle für die Verunreinigung gelten, haben wir als Verbesserungsmaßnahme beschlossen, unseren Kakao auf diese Art von Verunreinigung testen zu lassen. Leider gibt es weltweit keinen uns bekannten Kakao, der komplett frei von MOAH und MOSH ist.
Franz Hauswirth GmbH, Kittsee

Bewertung

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