KONSUMENT.AT - Konsumenten: Hilfe für eine digitale Welt - KonsumentInnenbarometer 2019

Konsumenten: Hilfe für eine digitale Welt

Umfrage zu den Bedürfnissen

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KONSUMENT 3/2020 veröffentlicht: 13.01.2020

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Konsumenten wünschen sich mehr Einsatz für Klimaschutz und Umwelt, zeigt eine Umfrage des Sozialministeriums. Konsumentenorganisationen müssen unabhängig sein, damit die Bürger Vertrauen in sie haben.

Konsumentenbarometer 2019 bestätigt Wichtigkeit des Konsumentenschutzes. (Bild: elenabsl/shutterstock.com)

Welche Bedürfnisse haben Verbraucher heute? Um das herauszufinden, beauftragt das Sozialministerium alle zwei Jahre eine Umfrage zu Konsumenten-Themen – das sogenannte „KonsumentInnenbarometer 2019“. Das Meinungsforschungsinstitut IFES hat dazu 1.800 Interviews in ganz Österreich geführt. Diesmal lag der Schwerpunkt bei Konsumentenorganisationen wie uns, dem VKI (Verein für Konsumenteninformation).

Wofür sollen sich Verbraucherorganisationen verstärkt einsetzen? Hier die Ergebnisse des Konsumentenbarometers in Kurzform:

  • Recht: klare und transparente Verträge (86 %), etwa bei Versicherungen, Banken und Energieversorgern
  • Herstellung: faire Produktionsbedingungen, z.B. Einhaltung des Arbeitsrechtes und Verzicht auf Kinderarbeit (69 %)
  • Öko: mehr Umwelt- und Klimaschutz bei Produktion und Handel (63 %) und
  • Haltbarkeit und Reparierbarkeit von Produkten (62 %)

Was soll eine Konsumentenorganisation unbedingt anbieten? Die Mindesterwartungen sind:

  • Tests von Produkten sowie Dienstleistungen und die Veröffentlichung der Testergebnisse (73 %)
  • Hilfe bei Reklamationen bzw. bei Gewährleistung oder Schadenersatz (73 %)
  • Prüfung von Vertragsentwürfen und
  • Interessenvertretung bei Gesetzesentwürfen (jeweils 60 %).

Deutlich weniger oft genannt und doch erwähnenswert: Mitglieder sollten sich miteinander austauschen können, z.B. durch Treffen oder über soziale Netzwerke (29 %).

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