Zustelldienste

Lesererfahrungen

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KONSUMENT 3/2017 veröffentlicht: 23.02.2017, aktualisiert: 08.05.2017

Inhalt

Wenn der Paketmann keinmal klingelt, hat der Empfänger ein Problem: Im besten Fall findet er einen gelben Zettel im Briefkasten und darf sich auf den Weg zur Abholstation machen. - Dieser Test ist nur online und nicht im Heft erschienen.

Oft nicht einmal das. Obwohl er ja eigentlich daheim war. Oder die Sendung geht an den Absender zurück: "Empfänger unbekannt" – irgendwann wird der Kunde möglicherweise nicht mehr über Internet bestellen können, da er auf einer "Blacklist" problematischer Besteller gelandet ist.

Erfahrungen unserer Leser

Kein Wunder also, dass diese Probleme in der Paketzustellung die Spitzenreiter bei den Antworten unserer Leserinnen und Leser auf die in Ausgabe 12/2016 gestellte Frage darstellen, welche Erfahrungen sie mit Zustelldiensten haben. Aus der Vielzahl von Zuschriften können wir hier nur eine kleine Zahl von Fällen aufgreifen, welche aber die Problemlage weitgehend repräsentativ abbilden, wie wir meinen. (Unser Dank geht natürlich an alle, die uns ihre Erfahrungen mit der Paketzustellung dargelegt haben, auch wenn sie hier nicht namentlich zitiert sind.)

DHL am häufigsten beanstandet

Keines der in Österreich tätigen Unternehmen kam ungeschoren davon. Auf die meisten Nennungen brachte es jedoch der jüngsten Marktteilnehmer im prosperierenden Geschäft der Zustelldienste: DHL Paket (Austria) GmbH. Deshalb beziehen sich viele der in diesem Artikel dargestellten Beispiele auch auf diesen Anbieter. Was aber nicht heißt, dass die Probleme bei anderen nicht auch aufträten.

Zwar kennt man DHL gefühlt schon "seit ewig", bis Herbst 2015 wurde aber das Zustellgeschäft für Auslandssendungen an österreichische Konsumenten ab Grenze von der Österreichischen Post AG bewerkstelligt – auch wenn sich ein DHL-Pickerl des Absenders auf dem Paket fand.

Dann entschied die Tochter der Deutschen Post AG, auch "die letzte Meile" zum Empfänger selbst in die Hand zu nehmen. Verbunden war der Einstieg mit einem bislang einmaligen Produktversprechen: Zustellung flächendeckend in ganz Österreich auch am Samstag. Der Hammer für alle Berufstätigen, zumal die Post diese Leistung nur in den Ballungsgebieten erbringt.


Lesen Sie auch Paketdienste: Beschwerden 3/2017 .

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Kommentare

  • Führerschein II
    von Konsument 1964 am 18.08.2017 um 09:49
    Den Mietwagen bekommt nur, wer die Vertragssprache lesen kann, sicher auch in Finnland. Paradebeispiel Belgien: Wer die zweite Landessprache nicht kann, dem kann es passieren, dass er den Mietwagen nicht bekommt (gesetzlich gedeckt, da es Sprachterritorien gibt), und ein Ausländer, der weder Französisch noch Niederländisch kann, erst recht nicht und einem nur die Fahrt mit "Öffis" bzw. Taxi bleibt. Da sollten entsprechende Maßstäbe auch für Berufskraftfahrer gelten.
  • Zu Führerschein
    von Konsument 1964 am 18.08.2017 um 09:45
    Wenn einer in Österreich Zusteller sein darf, ist er sicher schon lange genug in Österreich, um Vor- und Nachnahme unterscheiden zu können. Ein Mitteleuropäer ist sicher in der Lage, in Finnland Vor- und Nachnahme zu unterscheiden. DIE REIHENFOLGE IST NÄMLICH GLEICH!!! Dazu bin ich auch in der Lage, einen arabischen oder chinesischen Namen richtig deuten zu können. Und: wenn einer sich bemüht, dann drücken die meisten Empfänger ein Auge zu. Dann gibt es auch Zusteller, die ausgesprochen frech und faul sind, egal welcher Herkunft. Und: ich war einmal Tippse am Aufnahmeschalter eines bekannten Wiener Krankenhauses. Da war von Einschulung auch keine Rede, den Unmut bekam auch ich zu spüren und nicht die Schuldigen und das auch für Dinge, die nicht in meinen Bereich fielen, da ich weder Arzt noch Pflegekraft bin. Den Kunden interessiert primär, dass er eine vertragsgemäße Leistung bezieht, für die er bezahlt hat.
  • Korrektur:
    von Konsument 1964 am 18.08.2017 um 09:36
    Hätte sich der Empfänger NICHT bei mir gemeldet, wäre das Paket weg gewesen.
  • DHL-Wenn sich der Ersatzempfänger nicht gemeldet hätte...
    von Konsument 1964 am 18.08.2017 um 09:35
    Eine Woche später wieder mal Rückstellung am Samstag, wegen des Feiertages auf Mittwoch. Nicht zum ersten Mal ein kryptische Empfängerangabe. Auf Nachfragen, wer das sein soll, keine Reaktion. Laut Internet gibts den Empfänger gar nicht. Klar, Name und Adresse waren vollkommen falsch. Hätte sich der tatsächliche Ersatzempfänger bei mir gemeldet, wäre das Paket, sicher dreistelliger Wert, weg gewesen.
  • DHL
    von Konsument 1964 am 08.08.2017 um 16:43
    ich habe soeben beim Artikel betr. Versender (dieses Jahr gepostet) einen Kommentar eingestellt (DHL Österreich stellt Sendung zurück, kann anscheinend Privat- und Geschäftsadressen nicht unterscheiden, dabei wurde an meine Privatadresse noch vor einer Woche problemlos zugestellt, ich renne den ganzen Nachmittag dem Paket nach, wer weiß, wo es ist). Internetrecherchen ergaben zahlreiche Probleme dieser Art in den letzten Tagen.
Bild: VKI