Beamer

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KONSUMENT 6/2014 veröffentlicht: 22.05.2014, aktualisiert: 01.07.2014

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Test: Deutlich erhöhte Leistungswerte bei drastisch gesunkenen Preisen machen Beamer interessanter als je zuvor. Trotzdem lohnt sich die Anschaffung längst nicht für jeden TV-Fan.

Folgende Produkte finden Sie in der Testtabelle:

  • Acer - H6510BD
  • Acer - H5380BD
  • BenQ - W1300
  • BenQ - W1070
  • BenQ - W750
  • Epson - EH-TW7200
  • Epson - EH-TW5200
  • Epson - EH-TW490
  • InFocus - IN8606HD
  • Optoma - HD131Xe
  • Optoma - H100
  • Panasonic - PT-AT6000E
  • Viewsonic - PJD7820HD

Die Testtabelle enthält folgende Beurteilungskriterien und Werte: Bildwandler, Auflösung, Gewicht, S-Video-Anschluss, Component Video, USB-Anschluss, Audio-Ein- und Ausgang, Trapez-Korrektur, Schlummerfunktion, empfohlener Projektionsabstand,  Bilddiagonale, Lens shift, Bild einfrieren, Energieverbrauch und Lebensdauer der Lampe, Bildqualität, 3-D-Qualität, Handhabung, Geräusch/Lärm, Umwelteigenschaften.


Hier unser Testbericht: Eines ist sicher. So beeindruckende Bild­diagonalen von bis zu rund 10 Metern lassen sich aus herkömmlichen TV-Geräten auch in Zukunft wohl kaum herausholen. Gleich­zeitig kommen die Beamer dabei mit einer Stellfläche von wenig mehr als einem A4-Blatt aus. Und das schon ab unter 500 Euro für ein "gutes" Gerät.

Preise nahezu halbiert

Unter Berücksichtung der beiden Erstplatzierten im Test, die über 2.000 Euro kosten, ergibt sich ein Durchschnittspreis von 920 Euro (ohne diese beiden: 680 Euro). Im Laufe der vergangenen fünf Jahre haben sich die Beamer-Preise somit fast halbiert und deren niedriges Niveau ist geeignet, den Beamer aus den Konferenz- und Büroräumen der ­Firmen in die Wohnzimmer der Konsumenten zu hieven.

TV-Geräte deutlich teurer als Beamer

Und da es hier nicht zuletzt um die grundsätzliche Frage "TV oder Beamer?" geht, zum Vergleich: In unserem jüngsten Test von Flachbildgeräten (Test: LCD-TVs 12/2013) ­kosteten diese in der Größenklasse von 102 bis 107 cm Bildschirmdiagonale (40 bis 42 Zoll) durchschnittlich 780 Euro. Pro Zenti­meter (oder Zoll) möglicher Bildschirmdiagonale kommt der Beamer somit deutlich billiger als seine flache Konkurrenz.

"Beamer" als Pseudo-Anglizismus

Übrigens: "Beamer" sagt man nur in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Überall sonst heißen die Geräte "Videoprojektor" (engl.: video projector oder digital projector). Es handelt sich um einen Pseudo-Anglizismus, vergleichbar dem "Handy".

Beamer sind keine Fernseher

Wie auch immer: Wer also jetzt lossprinten wollte, um einen Videoprojektor zu erstehen und am Weg zum Händler gleich den vorhandenen Fernseher zu entsorgen, sollte sich das gut überlegen, denn: Beamer sind keine Fernseher!

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
Panasonic PT-AT6000E, Epson EH-TW7200, BenQ W1300, InFocus IN8606HD, BenQ W1070, Optoma HD131Xe, Acer H6510BD, BenQ W750, Viewsonic PJD7820HD, Acer H5380BD, Epson EH-TW5200, Epson EH-TW490, Optoma H100

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Bewertung

Wertung: 4 von 5 Sternen
7 Stimmen

Kommentare

  • Gute Analyse
    von shoper1030 am 03.06.2014 um 13:35
    Wir haben uns für ein 55" TV- Gerät v. Philips entschieden. Wichtige Kriterien waren, schauen bei jeder Lichtsituation, guter Klang ohne zusätzlichen 5.1 Verstärker und der Stromverbrauch. Im green- Modus Energiesparmodus liegt (nachgemessen) der Verbrauch bei durchschnittlich 58W/h. Wenn das Gerät im Kino- od. Gamemodus inkl. 5.1 Verstärker läuft kommen 320W/h zustande. Da wir in der Familie gerne Spielfilme, Natur- Tierdokus schauen kann schon ein hoher Strombedarf auftreten. So war das Thema Beamer bald erledigt und auch kein lästiger Lüfter stört das Filmvergnügen. Hätten wir einen eigenen Raum für ein Heimkino, wäre es aber ein Beamer geworden. So viel Ehrlichkeit muss sein -).
  • Beamer-Auswahl
    von REDAKTION am 02.06.2014 um 11:41
    Da wir bei unseren Tests strenge Kriterien anlegen, haben wir auch eine relativ große Vorlaufzeit. Das bedeutet, dass Geräte, die zwischen dem Einkauf der Prüfmuster und der Veröffentlichung der Testergebnisse auf den Markt kommen, nicht mehr berücksichtigt werden können. Hinzu kommt, dass wir uns bei der Geräteauswahl an der zu diesem Zeitpunkt aktuellen Marktbedeutung der einzelnen Modelle orientieren. Auch dadurch kommt es vor, dass bestimmte Geräte in der Auswahl nicht berücksichtigt werden. Ihr KONSUMENT-Team
  • Benq
    von conz am 22.05.2014 um 20:28
    interessant: da gäbe es einen Benq TH 681 mit Full HD, sogar 3D, noch günstiger als der wesentlich schwächere W 1070, aber konsument testet lieber die weniger attraktiven?
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