Tablets

Zum Vergnügen gedacht

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KONSUMENT 12/2013 veröffentlicht: 21.11.2013, aktualisiert: 02.01.2014

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Welches Tablet soll ich kaufen? Viele Tablets kommen in unserem neuen Test nicht über ein "durchschnittlich" hinaus. Die Modellwahl ist auch eine Frage der persönlichen Ansprüche und Einsatzbereiche.

Das Angebot an Tablet-PCs ist ebenso groß wie die Preisbandbreite: Zwischen 360 Euro (Asus Memo Pad) und 867 Euro (Microsoft Surface Pro) bezahlt man für ein ­Gerät mit dem Testurteil "gut". "Durchschnittliche" Modelle händigt einem der Verkäufer im Elektronik-Markt zu Preisen zwischen 125 Euro (Intenso) und 393 Euro (Acer Iconia W3-810) aus.

Telefonieren können nur wenige Tablets

Den Tablet-Neuling erkennt der Verkäufer übrigens an einer simplen Frage: "Und wie telefoniere ich damit?" "Gar nicht", lautet in den meisten Fällen die Antwort, außer man entscheidet sich für das Samsung ­ Galaxy Note 8.0 oder ein Samsung Galaxy Tab 3 10.1 3G.

Zum Surfen, Videos schauen, E-Mails abfragen

Zum Telefonieren werden die Tablets allerdings auch nicht gemacht. Und auch nur bedingt zum Arbeiten. Der Schwerpunkt liegt deutlich im Unterhaltungsbereich: Videos schauen, E-Mails abfragen, Soziale Medien nutzen, Urlaubsfotos herzeigen, ein kleines Spielchen zwischendurch und schnell einmal nach Informationen googeln – das alles geht.

Test: 15 Tablets mit Android- und Windows-Betriebssystem

Und sogar recht gut, wie der von uns gemeinsam mit der Stiftung Warentest durchgeführte Test von 15 Modellen mit ­Android- und Windows-Betriebssystem zeigt. In ­beiden Fällen handelt es sich um vollwertige Windows-8-Versionen.

Apple: neue iPad-Modelle noch nicht im Test

Die Apple-Modelle iPad Air und iPad mini mit Retina-Display waren zum Testzeitpunkt zwar noch nicht erhältlich, wobei Android-Geräte mittlerweile ohnehin zwei Drittel des Marktes erobert haben. Dafür finden Sie in dem Test das Galaxy Note 8.0, das Nexus 7 4G, Excite Write AT10PE-A-106, Memo Pad FHD 10 WiFi und elf weiter Tablets.

Nur bedingt für Büro-Anwendungen brauchbar

Die eigenen Memoiren verfassen oder den Geschäftsbericht für die Firma schreiben, umfangreiche Tabellenkalkulationen erstellen oder gar eine Kundendatenbank anlegen? Mit Tablets nicht ganz unmöglich – aber meist etwas für starke Nerven und schlanke Finger.

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
Samsung Galaxy Note 8.0 (GT-N5100), Asus/Google Nexus 7 4G (2013) (32 GB), Toshiba Excite Write AT10PE-A-106, Asus Memo Pad FHD 10 WiFi (32 GB), Samsung Galaxy Tab 3 10.1 3G (GT-P5200), Sony Xperia Tablet Z (16 GB) (SGP321DE), Microsoft Surface Pro (64 GB), Medion LifeTab E10311 (MD 99192), Acer Iconia A1-811 (16 GB), Lenovo IdeaTab A3000-H, TechniSat TechniPad 10G, Odys Prime, Acer Iconia W3-810 (64 GB) (NT.L1JEG.002), Intenso 8" Tab 824, Trekstor SurfTab ventos 7.0 HD (16 GB)

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Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
37 Stimmen

Kommentare

  • Völlig richtig!
    von sidestep am 29.12.2013 um 13:07
    Niki19, muß Ihnen recht geben - die meisten die in den Öffis wichtigtuerisch mit den Tablets herumtun, möchten sich nur interessant machen da wirkliches Arbeiten mit diesen Dingeern nicht möglich ist, bleibt nur spielen oder sonstwie herumtippen - bedauernswerte Zeitgenossen - sich von der schnöden Masse abzuheben funktioniert damit auch nicht mehr, dazu besitzen (ob der fallenden Preise) ja schon zu viele ein Tablet! Wieder einmal ein gelungenes Beispiel dafür, daß sich ein Produkt oft nur deshalb so gut verkauft, weil viele damit "in" sein bzw. sich von der Masse abheben wollen (erinnert frappant an die Anfangszeit der Handies, wo diese noch sehr teuer waren - meistens haben´s dann diejenigen gekauft, die es sich absolut nicht leisten konnten, aber "dazugehören" wollten).
  • Objektivität
    von GeHuNi am 23.12.2013 um 17:18
    Mich beschleicht schon länger der Verdacht, dass es mit der so viel gepriesenen Objektivität nicht sehr weit her sein kann. Gerade Geräte aus dem Hause Apple werden und wurden in der Vergangenheit - anders als bei anderen Testserien in der Branche - gar nicht getestet, oder (wenn doch) unüblich schlecht bewertet. Ich frage mich schon langsam, wieso das so ist... Besonders das iPad - der Platzhirsch unter den Tablets - ist für so einen Vergleichstest wohl essentiell. Und die fadenscheinige Ausrede, dass das neue iPad Air erst nach Redaktionsschluss erschienen sei, lasse ich nicht gelten: Jeder, der sich halbwegs mit der Materie auseinandersetzt, wusste genau, wann das iPad Air erscheint. Wäre es da nicht möglich gewesen, mit dem Test so lange abzuwarten? Hier nur einen Kurztest "nachzuschieben" stellt die vermeintlich fehlende Objektivität auch nicht wieder her (und ist gegenüber den beim Test fehlenden Geräten auch mehr als unfair).
  • @ Albrecht23 und seinen Beitrag "apps"
    von NETclub50plus am 30.11.2013 um 10:26
    Sie schreiben: "ohne Einbeziehung der angebotenen apps bzw. deren Qualität/Brauchbarkeit/Preis ... ist so ein Test "ziemlich" sinnlos". Sorry, aber wie weltfremd kann man eigentlich sein? Derzeit dürfte es rund 2,2 Millionen Apps für alle Plattformen zusammen geben(http://de.statista.com/statistik/daten/studie/208599/umfrage/anzahl-der-apps-in-den-top-app-stores/),täglich kommen angeblich 500 neue hinzu. Wer, bitte, soll das testen? Selbst der von Ihnen zitierte "Test" ist kein solcher: Dort wurde lediglich nachgesehen, welche von 250 willkürlich gewählten Medien (E-Books, Movies etc.) auf welchen App-Portalen verfügbar sind. Keine Spur einer Beurteilung von "Qualität/Brauchbarkeit/Preis...". Aber vielleicht fangen Sie, werter Herr Albrecht, schon einmal damit an, die Apps zu testen? Lassen Sie sich aber gesagt sein: Selbst wenn Sie nur 20 Minuten pro App investieren, bräuchten Sie bei einem 9-Stunden-Tag dafür 81.481 Tage, was rund 266 Jahren entspricht(Wochenende, Feiertage, Urlaub und Krankenstand sind gestrichen). Und wenn Sie damit fertig sind, kaufen Sie sich bitte eine Auto-Magazin, und prüfen Sie, ob bei jedem Kfz-Test auch gleich die Tankstellen mit getestet wurden die braucht man beim Auto schließlich wie die Apps beim Tablett oder Smartphone. Damit werden Sie aber schnell durch sein: Es gibt nur noch rund 2.500 in Österreich, ein schlappes Tausendstel im Vergleich zu den Apps. Auf jeden Fall hätten aber wir anderen Leser dann wohl eine Weile Ruhe von derart unreflektierter Pseudo-Kritik ...
  • Vielen Dank !!!
    von niki19 am 26.11.2013 um 20:03
    Eigentlich wollte ich mir nun so ein Gerät für die Arbeit kaufen, aber DANK den Hinweisen was die Dinger können und vor allem was nicht, werde ich von Kauf absehen. Nur um mit so einem Ding mit spielen oder surfen rumzudöseln ist mir das Geld dann doch zu schade. Ein Spielzeug, mehr ist das Gerät nicht, aber es sieht offenbar wichtig aus wenn man es hat, und in der U-Bahn daran rumfummelt......
  • iPad?...
    von ForthuberW am 26.11.2013 um 18:08
    dieser Test ist der Höhepunkt einer Reihe von sehr "merkwürdigen" Tests - noch schlechter geht`s nicht mehr.(oder doch?) Ich werde mein ABO zum nächstmöglichen Termin kündigen, diese Test´s zu lesen ist reine Zeitverschwendung. mfG Werner Forthuber
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