Drucker und Multifunktionsgeräte

Ein Schäuferl nachgelegt

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KONSUMENT 4/2013 veröffentlicht: 21.03.2013

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Test Drucker und Multifunktionsgeräte: Die Tintenstrahldrucker werden schneller, die Kopierfunktion bleibt aber die Schwachstelle. Große Unterschiede gibt es bei den Tintenkosten.

Eilige Zeitgenossen wird es freuen: Im Rahmen dieses Tests von 11 Multifunktions­geräten und 3 normalen Tintenstrahldruckern konnten wir die bislang kürzesten Druckzeiten bei der Produktion von Briefen und Textdokumenten feststellen.

Test zeigt: nur 4 Sekunden Druckzeit

Bei der Mehrzahl der Kandidaten hält man die ­fertig gedruckte Seite schon nach nur 4 Sekunden in Händen. Das ist beachtlich und braucht den Vergleich mit vielen (nicht selten teureren) Laserprintern nicht zu scheuen, zumal die Tintendrucker im ­Unterschied zu ihren mit Toner bestückten Kollegen ja auch keine Aufwärmzeit be­nötigen, sondern jederzeit „aus der Hüfte schießen“.

Schnelle Drucker: Canon Pixma iP7250, MG5450 und MG6350

Vorbei auch die Zeit, in der man gemächlich mit dem Hund eine Runde um den Häuserblock machen konnte, bis ein Fotoausdruck fertig war. Der Druckertest zeigt: Die schnellsten Tintenspritzer in der Kategorie Foto-Druck – Canon Pixma iP7250, MG5450 und MG6350 – benötigen dazu mittlerweile kaum mehr als 1 Minute. Lediglich der Epson Expression Home XP-402 gibt dem vierbeinigen Hausgenossen noch die Chance auf ein kurzes Gassigehen zwischendurch (Druckzeit von 10:25 Minuten pro A4-Fotoseite).

Druckergebnis ist okay

Ist aber auch die Qualität von Druckern und Multifunktionsdruckern gewährleistet? Die erfreuliche Antwort lautet: ja. Denn selbst die nur mit dem Gesamturteil „durchschnittlich“ beurteilten Printer bringen es bei der Qualität des Foto-Drucks auf eine zumindest „gute“ Bewertung. Es kommt sogar noch besser: Dieses Ergebnis gilt weitgehend auch für den Druck anderer Dokumentarten wie etwa Text und farbige Grafiken. Der Output ist also in Ordnung.

Test von drei Tintenstrahldruckern

Getestet wurden zum einen ganz „normale“ Tintenstrahldrucker, die genau das und sonst nichts machen, drucken nämlich. Ihr Vorteil: Sie sind überwiegend deutlich billiger als die vergleichbar „guten“ Multifunktionsgeräte, die in sich die Funktion des Druckers, eines Scanners und eines Kopierers vereinen. Mindestens. Fünf der getesteten Multifunktionsdrucker halten darüber hinaus auch noch als Faxgerät her.

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
HP Officejet 6100 ePrinter, Canon Pixma iP7250, Epson Workforce WF-3010DW, Epson Expression Premium XP-800, Epson Workforce WF-3540DTWF, Canon Pixma MG5450, Canon Pixma MG6350, HP Officejet 6700 Premium e-All-in-One, Brother MFC-J4510DW, HP Photosmart 7520 e-All-in-One, Canon Pixma MG4250, HP Deskjet 3520 e-All-in-One, Epson Expression Home XP-402, Brother DCP-J140W

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Bewertung

Wertung: 2 von 5 Sternen
47 Stimmen

Kommentare

  • Linux HP am besten
    von wilmersdorf am 02.12.2014 um 19:55
    Die Aussage, dass für keines der Geräte Linux Treiber verfügbar sind stimmt nicht. Am besten funktionieren unter Linux aber HP Geräte. Einfach anstecken und los geht es - ohne separate Treiberinstallation.
  • Tintenkosten unvollständig berechnet
    von kurmy31 am 11.05.2013 um 08:44
    Der Test suggeriert leider die verbreitete Fehlannahme, dass Tintenkosten nur durch tatsächliches Drucken entstehen. Zu berücksichtigen wären noch Häufigkeit und Verbrauch von Reinigungszyklen, auch z.B. die Frage, ob man einen Drucker problemlos vom Stromnetz trennen kann (Stichwort: Stromsparen durch Steckerleiste), oder danach mit einem teuren Reinigungszyklus "bestraft" wird.
  • Drucker und Tinte: ein Artikel der Süddeutschen Zeitung
    von Joe Leutner am 08.04.2013 um 13:56
    http://www.sueddeutsche.de/digital/technische-tricks-drucker-hersteller-zocken-kunden-ab-1.1641097 Die These ist, dass kurze Lebensdauer der Drucker nicht dem Geschäftsmodell entspreche, nicht mit der Hardware, sondern mit dem Zubehör (der Tinte) Gewinn zu machen..
  • Drucker und Multifunktionsgeräte
    von eiger am 22.03.2013 um 13:31
    m.E. sind die Tests von PC-Magazinen deutlich transparenter, und danach richte ich meine Kaufentscheidung. Da gibt es schon auch mal wertvolle Hinweise, wie man die Lebensdauer derartiger Geräte "verlängern" kann, oder den "Saft" einer Tintenpatrone eines anderen Herstellers z.B. mit Softwareprogrammen zum fliessen bringt. Die Tintenkosten sind enorm, eine Wohltat ist die Wiederbefüllung durch einen Dienstleister - ab 10€ ist angemessen.
  • Bei diesem Test fehlen Daten zur Langlebigkeit. Stichwort geplante Obsoleszenz
    von Markus1980Wien am 22.03.2013 um 09:39
    Nachdem erst vor Kurzem im Konsument über ein "eingebautes Verfallsdatum" in technischen Geräten berichtet wurde, und Epson (laut Arte-Dokumententation: http://www.youtube.com/watch?v=zVFZ4Ocz4VA) im Ruf steht einen Chip einzubauen, der nach einer gewissen Anzahl von gedruckten Seiten (bei verschiedenen Epson-Modellen angeblich 18.000), den Drucker unbrauchbar macht, vermisse ich Informationen zur Langlebigkeit. Es ist mir schon klar, dass sie aktuelle Drucker nicht jahrelang testen können, vor allem da die Drucker meistens gar nicht so lange am Markt sind. Trotzdem wäre ein Massentest (zb. 100.000 Seiten) durchaus machbar, bzw. könnte KONSUMENT auf die deutsche Stiftung Warentest dementsprechend einwirken, solche Tests auch durchzuführen. Auch würde ich begrüßen, wenn bei neuen Druckern einer Marke im Test auch angegeben wird, wie lange die Lebensdauer älterer Geräte derselben Marke waren. (etwa so: die in den letzten Jahren getesteten Drucker der Marke XY hielten im Schnitt 3,1 Jahre bevor sie kaputt gingen.)
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