Kühlen und gefrieren

Für coole Rechner

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KONSUMENT 7/2012 veröffentlicht: 21.06.2012

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Sparen mit KONSUMENT - diesmal: Einen Kühlschrank oder ein Gefriergerät gibt es in nahezu jedem Haushalt. Bei Kauf und Betrieb ist Energiesparen das heißeste Thema.

Effizienzklasse und Jahresenergie­verbrauch als Entscheidungskriterium

Wählen Sie beim Neukauf ein wirklich effi­zientes Gerät aus: A++ bzw. A+++. Mit 1. Juli 2012 gilt die Effizienzklasse A+ als Mindestanforderung. Weniger effiziente ­Geräte dürfen dann nicht mehr produziert werden. Restbestände im Handel werden in nächster Zeit wohl noch abverkauft, sind aber im Hinblick auf die Energiekosten langfristig eine schlechte Wahl. Achten Sie jedenfalls auch auf die Angabe „kWh/annum“ auf dem Energielabel und setzen Sie diesen ­Jahresenergieverbrauch in Relation zum benötigten Kühlschrankvolumen.

Wie groß muss Ihr Kühlschrank sein?

Der Energieverbrauch wird u.a. durch das Fassungsvermögen bestimmt. Kaufen Sie nicht zu groß. Bei Mehrpersonenhaushalten rechnet man mit einem Kühlschrankvolumen von etwa 50 bis 60 l pro Person. Ein- und Zweipersonenhaushalte kommen meist mit einem Fassungsvermögen von ca. 100 bis maximal 120 l aus.

Gefrierfach trotz Gefriergerät?

Kühlgeräte mit Gefrierteil verbrauchen um 20 bis 50 Prozent mehr Strom als reine Kühlgeräte. Wenn sich bereits ein Gefriergerät in der ­Küche befindet (oder dessen Anschaffung ohnehin beabsichtigt ist), wählen Sie besser einen Kühlschrank ohne Gefrierteil.

Richtig einstellen

Wählen Sie eine Durchschnittstemperatur von etwa 7 °C. Dann beträgt die Temperatur im oberen Bereich des Kühlschranks und auch in der Gemüselade um die 9 °C, im unteren Bereich ca. 4 °C. Achten Sie bei der Einstellung des Thermostats auch auf die Umgebungstemperatur. Bei ­Gefriertruhen sollten Sie die Idealtemperatur von – 18 °C nicht unterschreiten.

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Bild: VKI