Pürierstäbe

Flotte Allrounder

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KONSUMENT 5/2012 veröffentlicht: 26.04.2012

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Fruchtige Shakes und fein pürierte Suppen: Das alles klappt ruck, zuck mit dem Pürierstab. Es geht aber noch viel mehr, entsprechendes Zubehör vorausgesetzt.

Sie heißen Pürierstäbe oder auch Stabmixer und werden eingesetzt, wenn es darum geht, aus gekochtem Gemüse eine cremige Suppe zu bereiten. Oder aus frischen Erdbeeren ein fruchtiges Mus. Oder aus Eidotter und Öl eine selbst gemachte Mayonnaise, um nur drei Beispiele zu nennen.

Eiklar aufschlagen, Kräuter hacken

Mit entsprechendem ­Zubehör können diese Geräte aber auch ­Eiklar und Schlagobers aufschlagen oder ­Gemüse und Kräuter hacken. Die deutsche Stiftung Warentest hat Geräte von preiswert bis teuer einem Härtetest unterzogen. Wir haben nachgesehen, welche Modelle es auch in Österreich zu kaufen gibt.

Nagelprobe Teig

Das Testergebnis ist wenig überraschend: Ein Pürierstab kann kraftmäßig mit einer Küchenmaschine nicht wirklich mithalten. Das zeigt sich vor allem beim Kneten von Teig. Nur der Braun Multiquick 5 MR 570 Patisserie liefert hier ein gutes Ergebnis. Mehr als eine Miniportion von 250 Gramm Mehl schafft aber selbst dieses Modell nicht, trotz Multi­funktionstopf und Knetwerkzeug.

Auch der Klassiker unter den Pürierstäben, der ESGE Zauberstab, verspricht in der Werbung perfekte Teige. Im Praxistest der deutschen Kollegen war davon leider nichts zu bemerken.

Wollen Sie Teig mixen, empfiehlt sich also eher ein Handmixer.

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Bewertung

Wertung: 2 von 5 Sternen
9 Stimmen

Kommentare

  • Man sollte genau hinsehen
    von schorsche am 26.04.2012 um 22:04
    Wer früher oder später keine Plastikstreusel im Essen haben möchte, sollte auf der Unterseite des Pürierstabes hinters Schneidemesser sehen. Da wird die Achsführung oft äusserst minderwertig geklebt bzw. vergossen. Schon beim Augenschein im Geschäft löst sich diese Verklebung auf! Hab dann den Bosch Powermaxx 750W gekauft, hier war kein Plastik sichtbar da besseres technisches Konzept. Leider sind die mitgelieferten Schüsseln durchgehend aus Polycarbonat-Plastik. Also genau das Plastik, wo sich beim Pürieren von heißen Suppen hormonwirksame Stoffe herauslösen. Leider habe ich keinen Hersteller gefunden der noch Glasbehälter verkauft.
  • Man muss genau hinsehen
    von schorsche am 26.04.2012 um 22:04
    Wer früher oder später keine Plastikstreusel im Essen haben möchte, sollte auf der Unterseite des Pürierstabes hinters Schneidemesser sehen. Da wird die Achsführung oft äusserst minderwertig geklebt bzw. vergossen. Schon beim Augenschein im Geschäft löst sich diese Verklebung auf! Hab dann den Bosch Powermaxx 750W gekauft, hier war kein Plastik sichtbar da besseres technisches Konzept. Leider sind die mitgelieferten Schüsseln durchgehend aus Polycarbonat-Plastik. Also genau das Plastik, wo sich beim Pürieren von heißen Suppen hormonwirksame Stoffe herauslösen. Leider habe ich keinen Hersteller gefunden der noch Glasbehälter verkauft.
Bild: VKI