KONSUMENT.AT - Fotografieren: Winteraufnahmen - Monotonie, Gemütlichkeit und Wärme

Fotografieren: Winteraufnahmen

Nur Mut!

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KONSUMENT 1/2012 veröffentlicht: 27.12.2011

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Faszination durch Monotonie

Der Schnee deckt die Landschaft zu. Keine Blätter an den Bäumen. Nirgends Farbe. Im Winter präsentiert sich die Umgebung recht uniform – manche meinen: recht langweilig. Doch das muss nicht sein. Eine weiße Landschaft kann geradewegs spektakulär wirken, das beweist zum Beispiel Olaf Otto Becker mit seinen Bildern. Der deutsche Fotograf erkundete mit Schlauchboot und (Großformat-) Kamera Grönland, ein Gebiet also, wo gleichsam immer Winter ist. Seine Bilder zeigen nur Wasser und Schnee. Aber in immer wieder neuen Formationen und Konstellationen. Der Betrachter ist beeindruckt, manchmal ­geradezu überwältigt. Monotone Bilder können auch eine große Faszination ausüben! 

Gemütlichkeit und Wärme

Winter heißt nicht nur: klirrende Kälte und ­eisige Stürme. Sondern auch: heißen Tee ­trinken und gemütlich beisammen sitzen. Draußen liegt Schnee, im Haus brennen Kerzen. Der Tag geht zur Neige, es dämmert, die Fenster des Hauses leuchten rot. Dieses Motiv suggeriert wie kaum ein anderes Gemütlichkeit und Wärme – gerade dann, wenn auf dem Foto ein eisiger Wintertag abgebildet ist.

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Kommentare

  • "Sonne im Rücken" muss nicht sein
    von hoesl am 19.01.2012 um 10:27
    Wenn sie (als vermutlich jüngerer Redakteur) über "älterer Leser" schreiben, dann informieren sie sich erst darüber, wie es vor vierzig (oder mehr) Jahren mit der Fotografie war. Da galt nämlich auch schon die Regel: "Blitz von vorne und Sonne im Rücken des Fotografen sind schlecht für ein interessantes Bild!" Denn auch damals erschienen Gesichter mit Frontlicht beleuchtet (ungeachtet der Filmqualität) flach und ohne Ausdruck, Gegenstände, Natur und Architektur ohne Struktur. Das ist schon in den Fotobüchern der 60er-Jahre nachzulesen. Licht und Schatten halten sich bereits seit dem Urknall an ihre eigenen Regeln und nicht an die Regeln der Digitalfotografie.
  • "Sonne im Rücken" muss nicht sein
    von RomanM. am 09.01.2012 um 17:50
    Die Frage ist nur in wessen Rücken? In dem des Fotografen, was in früheren Zeiten praktiziert wurde oder aber im Rücken der/des Abgebildeten. Da aber dann der Fotograf gegen das Licht fotografiert ergibt sich daraus eine kurze Verschlußzeit. Daraus resultiert eine evtl. Unterbelichtung der Personen. Für Laien der einfachste Weg dies zu verhindern ist die Verwendung eines Aufhellblitzes. Selbst bei einfachen Kompaktkameras funktioniert das noch sehr gut. Andere Möglichkeiten zu erklären würde hier den Platz sprengen, engagierte Hobbyfotografen kaufen sich ein gutes Buch. Jm2c