Facebook: Eine Spur privater

Zurückhaltend bleiben

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KONSUMENT 7/2016 veröffentlicht: 23.06.2016

Inhalt

KONSUMENT-Computertipps: Wir zeigen, wie Sie Umwege vermeiden, Probleme lösen und informieren über nützliche Alternativen. – Diesmal: Wie man bei Facebook ein Stückchen Privatsphäre behält.

Verzichten Sie, wenn möglich, auf die Facebook-Apps für Smartphone und Tablet. Die sind noch auskunftsfreudiger als die Browser-Version. Falls es nicht genügt, Facebook am Computer zu nutzen, können Sie auch am Smartphone und Tablet über den Browser zugreifen. Das ist zwar umständlicher, aber Sie vermeiden die Nachverfolgung auf Schritt und Tritt.

Kontakte nicht hochladen

Aus demselben Grund sollten Sie nicht ständig bei Facebook angemeldet bleiben, sondern nur bei Bedarf einsteigen und sich wieder abmelden. Man kann sich ohnehin per E-Mail über Aktivitäten auf dem eigenen Konto verständigen lassen. Ignorieren Sie im Zuge der Anmeldung die Einladung, Ihre Kontakte hochzuladen, um Freunde einzuladen. Das gibt Facebook die Möglichkeit, Querverbindungen zwischen Personen herzustellen.

Privat oder öffentlich?

Die Konto-Einstellungen sind jederzeit änderbar. Wichtig sind die Privatsphäre-Verknüpfungen, die sich in der Leiste rechts oben hinter dem Vorhängeschloss verbergen. Sinnvoll ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen privat und öffentlich. „Wer kann meine Inhalte sehen?“: Freunde; „Wer kann mich kontaktieren?“: Freunde von Freunden.

Sicherheitseinstellungen

Klicken Sie auf das kleine, nach unten weisende Dreieck neben dem Vorhängeschloss und danach auf „Einstellungen“. Unter den „Sicherheitseinstellungen“ können Sie die „Anmeldungswarnungen“ aktivieren (Klick auf „Bearbeiten“). Dann erfahren Sie, falls jemand versucht, sich mit Ihrem Konto anzumelden. Bei der Privatsphäre können Sie jetzt noch unter „Wer kann nach mir suchen?“ Einschränkungen vornehmen. Gleiches gilt für die Optionen unter „Chronik und Markierungen“. Bitte beachten Sie außerdem die Benachrichtigungs-Einstellungen, die Sie nach Ihren Wünschen konfigurieren können.

Werbeanzeigen

Wichtig sind schließlich noch die Werbeanzeigen. Verhindern können Sie deren Einblendung nicht, aber ratsam ist, dass Sie unter „Werbeanzeigen mit meinen sozialen Handlungen“ die Option auf „Niemand“ setzen. Andernfalls wird Ihr Name von Ihnen unkontrollierbar mit Werbeeinschaltungen verknüpft.


Noch mehr Tipps finden Sie hier.

Bewertung

Wertung: 5 von 5 Sternen
11 Stimmen

Kommentare

  • @ F.B. Purity
    von REDAKTION am 17.02.2017 um 08:10
    Wir haben bisher keine Erfahrungen mit F.B. Purity. Aufgrund der Downloadzahlen und der überwiegend positiven Bewertungen, die man auf der Website mit den Firefox-Erweiterungen findet, lassen wir diesen Hinweis aber gerne hier stehen. Ihr KONSUMENT-Team
  • Werbeanzeigen
    von RomanM. am 16.02.2017 um 17:19
    Mit dem kleinen Gratis- App "F.B. Purity" kann man sehr wohl die Werbeeinschaltungen ausblenden und noch viele andere Einstellungen für das Facebookprofil vornehmen. Hier die Website dazu (falls unerwünscht bitte löschen): http://www.fbpurity.com/
Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo