KONSUMENT.AT - Smartwatches - Nicht jede Watch kann mit jedem Phone

Smartwatches

In den Kinderschuhen

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KONSUMENT 12/2014 veröffentlicht: 20.11.2014

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Beschränkter Funktionsumfang

Der überwiegende Teil der weiteren verfügbaren Funktionen ist einerseits modellspe­zifisch und andererseits davon abhängig, mit welchem Smartphone man die Uhr kombiniert.

Die wichtigsten (möglichen) Features sind

  • das Anzeigen, Ablehnen oder Annehmen von Anrufen (wozu oft ein Bluetooth-Headset erforderlich ist),
  • das Lesen und Schreiben von SMS, E-Mails bzw. Statusmeldungen aus sozialen Netzwerken,
  • das Steuern des Media-Players,
  • das Betrachten von Fotos,
  • die Fern­bedienung der Kamera und
  • die Nutzung diverser Apps (z.B. aus dem Fitnessbereich).

Nicht jede Smartwatch kann mit jedem Smartphone

Je nach Nutzungsverhalten und je nachdem, wo man sich gerade aufhält, kann es natürlich praktisch sein, wenn man über aktuell eintreffende Nachrichten informiert wird, ohne das Smartphone in die Hand nehmen zu müssen – das wollen wir nicht abstreiten. Man sollte sich aber im Vorfeld gut informieren, denn die Smartwatches harmonieren längst nicht mit allen Handys, Betriebssystemen bzw. deren Versionen und ermöglichen auch nicht grundsätzlich das Installieren beliebiger Apps.

Sony und Samsung am besten

Die Testsieger von Sony und Samsung bieten eine Variante, die sich mit "umfangreiche Features innerhalb eines beschränkten Umfelds“ beschreiben lässt, weil sie nur unter Android laufen (Samsung noch dazu limitiert auf wenige hauseigene Smartphones). Andererseits sind sie vielleicht gerade deswegen die Einzigen im Test, die in fast allen Bereichen recht überzeugend funktionieren.

Lediglich Pebble kann mithalten

Mithalten kann lediglich pebble, die ein anderes Konzept ­verfolgt. Die Uhr ist plattformübergreifend nutzbar, hat ein monochromes E-Paper-/E-Ink-Display (vergleichbar einem E-Book-Reader) und keinen Touchscreen, was man genauso als Vorteil wie als Nachteil inter­pretieren kann. Während man hier via Tastendruck navigiert, muss man bei anderen Uhren ständig über den Bildschirm wischen.

Der Rest der Modelle ist derzeit jedenfalls ­unter ferner liefen angesiedelt, denn selbst die drei Erstgereihten beweisen in der Praxis, dass das Produkt Smartwatch im Detail noch lange nicht ausgereift ist.

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Kommentare

  • Sony vs. Samsung
    von REDAKTION am 05.12.2014 um 11:51
    Die beiden Produkte haben in den meisten Bereichen tatsächlich sehr ähnliche Bewertungen. Nur numerische Werte in der zugrundeliegenden Gesamtauswertung zeigen geringfügige, aber eindeutige Unterschiede auf. Leider ist es sehr schwierig diese numerischen Werte in einer Text-Tabelle genau darzustellen. So sagt dann z.B. die Klassifizierung "gut" nichts darüber aus, ob es sich um ein knappes oder gutes "gut" handelt. Außerdem gibt es zu einer Hauptbewertungsgruppe viele Untergruppen, die in der Tabelle wegen Platzmangels ausgeblendet werden. Die Sony-Watch liegt punktemäßig voran und erreicht daher in unserem Klassifizierungssystem knapp ein "sehr gut". Unmittelbar danach folgt das Samsung-Modell mit einem überzeugenden "gut". Ihr KONSUMENT-Team
  • Sony Smartwach vs. Samsung?
    von Byrd am 01.12.2014 um 22:52
    Aus der Tabelle geht für mich nicht hervor, warum die Sony Smartwatch mehr Punkte erhält als das Produkt von Samsung. In den Unterkategorien hat Samsung mindestens eine gleich hohe Wertung wie die Sony Smartwatch, dennoch schneidet sie insgesamt um einen Punkt schlechter ab.