KONSUMENT.AT - Videochats: Besser aussehen - Tricks gegen "Schönheitsfallen" beim Webmeeting

Videochats: Besser aussehen

Tipps für einen gelungenen Auftritt

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KONSUMENT 7/2020 veröffentlicht: 25.06.2020

Inhalt

Die technischen Hürden beim "Videotelefonieren" via Computer, Tablet oder Smartphone sind mit ein wenig Unterstützung überwindbar und sollten kein dauerhafter Grund sein, es nicht zu versuchen. Ein anderer, gar nicht so seltener Ablehnungsgrund ist die Tatsache, dass einen die meist in die Gerätegehäuse integrierten Kameras nicht unbedingt vorteilhaft aussehen lassen.

Kamerawinkel

Einem blassen Teint und einer breiten Kinnpartie kann man allerdings gegensteuern. Eine der "Schönheitsfallen" sind die üblichen Weitwinkelobjektive. Auf gleicher Ebene oder gar von oben herab in die Kamera zu schauen, sollte man vermeiden.

Den besseren Aufnahmewinkel erhält man, wenn die Kamera leicht oberhalb positioniert ist.

Auch sollte man keinesfalls liegen, sondern aufrecht sitzen und – wie beim Porträtfotografen – den Oberkörper etwas zur Seite drehen, während der Kopf gerade bleibt.

Lichteinfall und Farbe

Weiters spielen der Lichteinfall und die Lichtfarbe eine Rolle. Gute Ausleuchtung von vorne ist Pflicht. Bei Tag am besten in Richtung Fenster schauen, abends von warmem, rötlichem Licht anstrahlen lassen.

Dabei darf es nicht zu grell sein bzw. kann es auch von einer hellen Wand reflektiert werden.

Verschmiertes Objektiv, Blickkontakt

Sollte das Kameraobjektiv verschmiert sein, ist das kein Problem. Mit dem Finger darüberzuwischen, ist sogar ein alter Trick, um einen "Weichzeichnereffekt" zu erzeugen, welcher der Haut schmeichelt und glänzende Stellen abmildert.

Übrigens: Die Gesprächssituation wird realer, wenn man den Blick regelmäßig vom Bildschirm weg und auf die Kamera richtet. Nur dann hat das Gegenüber das Gefühl, dass man ihm direkt in die Augen schaut.

Lesen Sie auch unseren Test: Video-Chat-Programme 5/2020 .

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