KONSUMENT.AT - Drucker und Multifunktionsgeräte - Drucker sind deutlich billiger als Multifunktionsgeräte

Drucker und Multifunktionsgeräte

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KONSUMENT 4/2013 veröffentlicht: 21.03.2013

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Fünf Geräte können auch faxen

Den jüngsten Angehörigen der Smartphone-Generation sagt "Fax“ so wenig wie die ­phonetisch ähnlichen „Fix und Foxi“-Comic­figuren von Rolf Kauka. Dennoch hat das Telefax auch heute noch in gar nicht so wenigen Fällen seine Berechtigung – zumindest für ­jene, die sich nicht mit der Einrichtung einer digitalen Signatur am PC herumschlagen ­wollen oder können; etwa beim Schrift­verkehr mit Behörden. Paradoxerweise aber auch beim Umgang mit jenen Firmen, die versprechen, den Konsumenten mit der moderns­ten Kommunikationstechnologie zu versorgen: den Handy- und Internetprovidern.

Wozu Faxen? Zum Kündigen des Handy-Vertrages!

Denn während man bei diesen so gut wie ­jede Leistung per Internet bestellen kann, beharren sie bei ungeliebten Kündigungen auf dem kundenseitigen Einsatz der Technologien von gestern und vorgestern. Kün­digungen per E-Mail werden allenfalls mit einem Hinweis auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen beantwortet; eine bedenkliche Zahl normale Postbriefe ist "leider, leider nie eingetroffen“. Nur eingeschriebene Sendungen haben eine reelle Chance, zur Kenntnis genommen zu werden – und per Fax übermittelte Kündigungsschreiben.

Das Problem mit der Tiefenschärfe

Die Scanfunktion der getesteten Multifunk­tionsgeräte ist durch drei zum Teil widersprüchliche Ergebnisse gekennzeichnet:

  • überwiegend "sehr gute“ Leistungen beim Einlesen von Text und Farbgrafik-Seiten
  • erkennbare Unterschiede beim Scannen von Fotos
  • eine generell "weniger zufriedenstellende" Tiefenschärfe

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Kommentare

  • Linux HP am besten
    von wilmersdorf am 02.12.2014 um 19:55
    Die Aussage, dass für keines der Geräte Linux Treiber verfügbar sind stimmt nicht. Am besten funktionieren unter Linux aber HP Geräte. Einfach anstecken und los geht es - ohne separate Treiberinstallation.
  • Tintenkosten unvollständig berechnet
    von kurmy31 am 11.05.2013 um 08:44
    Der Test suggeriert leider die verbreitete Fehlannahme, dass Tintenkosten nur durch tatsächliches Drucken entstehen. Zu berücksichtigen wären noch Häufigkeit und Verbrauch von Reinigungszyklen, auch z.B. die Frage, ob man einen Drucker problemlos vom Stromnetz trennen kann (Stichwort: Stromsparen durch Steckerleiste), oder danach mit einem teuren Reinigungszyklus "bestraft" wird.
  • Drucker und Tinte: ein Artikel der Süddeutschen Zeitung
    von Joe Leutner am 08.04.2013 um 13:56
    http://www.sueddeutsche.de/digital/technische-tricks-drucker-hersteller-zocken-kunden-ab-1.1641097 Die These ist, dass kurze Lebensdauer der Drucker nicht dem Geschäftsmodell entspreche, nicht mit der Hardware, sondern mit dem Zubehör (der Tinte) Gewinn zu machen..
  • Drucker und Multifunktionsgeräte
    von eiger am 22.03.2013 um 13:31
    m.E. sind die Tests von PC-Magazinen deutlich transparenter, und danach richte ich meine Kaufentscheidung. Da gibt es schon auch mal wertvolle Hinweise, wie man die Lebensdauer derartiger Geräte "verlängern" kann, oder den "Saft" einer Tintenpatrone eines anderen Herstellers z.B. mit Softwareprogrammen zum fliessen bringt. Die Tintenkosten sind enorm, eine Wohltat ist die Wiederbefüllung durch einen Dienstleister - ab 10€ ist angemessen.
  • Bei diesem Test fehlen Daten zur Langlebigkeit. Stichwort geplante Obsoleszenz
    von Markus1980Wien am 22.03.2013 um 09:39
    Nachdem erst vor Kurzem im Konsument über ein "eingebautes Verfallsdatum" in technischen Geräten berichtet wurde, und Epson (laut Arte-Dokumententation: http://www.youtube.com/watch?v=zVFZ4Ocz4VA) im Ruf steht einen Chip einzubauen, der nach einer gewissen Anzahl von gedruckten Seiten (bei verschiedenen Epson-Modellen angeblich 18.000), den Drucker unbrauchbar macht, vermisse ich Informationen zur Langlebigkeit. Es ist mir schon klar, dass sie aktuelle Drucker nicht jahrelang testen können, vor allem da die Drucker meistens gar nicht so lange am Markt sind. Trotzdem wäre ein Massentest (zb. 100.000 Seiten) durchaus machbar, bzw. könnte KONSUMENT auf die deutsche Stiftung Warentest dementsprechend einwirken, solche Tests auch durchzuführen. Auch würde ich begrüßen, wenn bei neuen Druckern einer Marke im Test auch angegeben wird, wie lange die Lebensdauer älterer Geräte derselben Marke waren. (etwa so: die in den letzten Jahren getesteten Drucker der Marke XY hielten im Schnitt 3,1 Jahre bevor sie kaputt gingen.)