KONSUMENT.AT - Drucker und Multifunktionsgeräte - Testkriterien

Drucker und Multifunktionsgeräte

Ein Schäuferl nachgelegt

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KONSUMENT 4/2013 veröffentlicht: 21.03.2013

Inhalt

Testkriterien


Im Rahmen einer Kooperation mit der Stiftung Warentest werden regelmäßig neu auf den Markt kommende Modelle getestet.

Drucken (20%)

Bewertet wurden die Qualität und die Geschwindigkeit für Textausdruck, Farbgrafik und Fotoausdruck (mit der bestmöglichen Auflösung) mit dem Betriebssystem Windows Vista. Die Wasser- und Wischfestigkeit, sowie die Lichtbeständigkeit wurde von einem unabhängigen Labor bewertet.

Scannen (10%)

Die Qualität und die Geschwindigkeit des Scanners wurden mit Vorlagen eines Briefes, einer Magazinseite und von Farbfotos bestimmt. Außerdem wurde bestimmt, ob die Tiefenschärfe für das Einscannen von Büchern ausreichend ist (3D-Scan).

Kopieren (15%)

Qualität und Geschwindigkeit der Kopierfunktion wurden mit und ohne PC-Anschluss ermittelt, im Allgemeinen ist das direkte Kopieren vorzuziehen.

Tintenkosten (20%)

Die reinen Druckkosten (Kosten für Tinte/Toner – ohne Papier!) für Text-, Grafik- und Fotoausdrucke wurden aus den Preisen für die Druckerpatronen/Tonerkits und der Anzahl der damit möglichen Ausdrucke errechnet.

Handhabung (15%)

Von mehreren Testpersonen wurden die mitgelieferten Handbücher und die elektronischen Hilfefunktionen benotet. Beurteilt wurden auch Treiber-Download, Erstinstallation, Papierzuführung, Betrieb und  Wartung. Die Qualität und der Funktionsumfang der aktuellen Treiber (von der Website der Hersteller) wurde unter Windows Vista geprüft.

Die Bedienung und der Funktionsumfang der Geräte beim DirectPhotoPrinting (soweit vorhanden) wurde von mehreren Testperson beurteilt.

Vielseitigkeit (15%)

Bewertet wurden die Erweiterbarkeit von Hard- und Software, die Möglichkeit, verschiedene Materialien zu bedrucken und die Einbindung der Geräte in ein (lokales) Netzwerk.

Umwelteigenschaften (5%)

Beurteilt wurden die Geräuschentwicklung und der Energieverbrauch beim Drucken, im Stand-by und ausgeschaltet.

Bewertung

Wertung: 3 von 5 Sternen
50 Stimmen

Kommentare

  • Linux HP am besten
    von wilmersdorf am 02.12.2014 um 19:55
    Die Aussage, dass für keines der Geräte Linux Treiber verfügbar sind stimmt nicht. Am besten funktionieren unter Linux aber HP Geräte. Einfach anstecken und los geht es - ohne separate Treiberinstallation.
  • Tintenkosten unvollständig berechnet
    von kurmy31 am 11.05.2013 um 08:44
    Der Test suggeriert leider die verbreitete Fehlannahme, dass Tintenkosten nur durch tatsächliches Drucken entstehen. Zu berücksichtigen wären noch Häufigkeit und Verbrauch von Reinigungszyklen, auch z.B. die Frage, ob man einen Drucker problemlos vom Stromnetz trennen kann (Stichwort: Stromsparen durch Steckerleiste), oder danach mit einem teuren Reinigungszyklus "bestraft" wird.
  • Drucker und Tinte: ein Artikel der Süddeutschen Zeitung
    von Joe Leutner am 08.04.2013 um 13:56
    http://www.sueddeutsche.de/digital/technische-tricks-drucker-hersteller-zocken-kunden-ab-1.1641097 Die These ist, dass kurze Lebensdauer der Drucker nicht dem Geschäftsmodell entspreche, nicht mit der Hardware, sondern mit dem Zubehör (der Tinte) Gewinn zu machen..
  • Drucker und Multifunktionsgeräte
    von eiger am 22.03.2013 um 13:31
    m.E. sind die Tests von PC-Magazinen deutlich transparenter, und danach richte ich meine Kaufentscheidung. Da gibt es schon auch mal wertvolle Hinweise, wie man die Lebensdauer derartiger Geräte "verlängern" kann, oder den "Saft" einer Tintenpatrone eines anderen Herstellers z.B. mit Softwareprogrammen zum fliessen bringt. Die Tintenkosten sind enorm, eine Wohltat ist die Wiederbefüllung durch einen Dienstleister - ab 10€ ist angemessen.
  • Bei diesem Test fehlen Daten zur Langlebigkeit. Stichwort geplante Obsoleszenz
    von Markus1980Wien am 22.03.2013 um 09:39
    Nachdem erst vor Kurzem im Konsument über ein "eingebautes Verfallsdatum" in technischen Geräten berichtet wurde, und Epson (laut Arte-Dokumententation: http://www.youtube.com/watch?v=zVFZ4Ocz4VA) im Ruf steht einen Chip einzubauen, der nach einer gewissen Anzahl von gedruckten Seiten (bei verschiedenen Epson-Modellen angeblich 18.000), den Drucker unbrauchbar macht, vermisse ich Informationen zur Langlebigkeit. Es ist mir schon klar, dass sie aktuelle Drucker nicht jahrelang testen können, vor allem da die Drucker meistens gar nicht so lange am Markt sind. Trotzdem wäre ein Massentest (zb. 100.000 Seiten) durchaus machbar, bzw. könnte KONSUMENT auf die deutsche Stiftung Warentest dementsprechend einwirken, solche Tests auch durchzuführen. Auch würde ich begrüßen, wenn bei neuen Druckern einer Marke im Test auch angegeben wird, wie lange die Lebensdauer älterer Geräte derselben Marke waren. (etwa so: die in den letzten Jahren getesteten Drucker der Marke XY hielten im Schnitt 3,1 Jahre bevor sie kaputt gingen.)