Vegan bei Stillenden und Säuglingen

Warum ist eine vegane Ernährung bei Stillenden und Säuglingen riskant?

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veröffentlicht: 14.07.2017

Inhalt

Eine vegane Ernährung während der Stillzeit kann Auswirkungen auf den Säugling haben.

Eine vegane Lebensweise in der Stillzeit kann – je nach Nährstoffversorgung der Mutter – zu einem geringeren Gehalt einiger Nährstoffe wie z.B. Vitamin B12 in der Muttermilch führen. Damit sind negative Auswirkungen auf den Säugling und dessen Entwicklung möglich.

Der Ersatz von Muttermilch oder Säuglingsnahrung auf Kuhmilchbasis durch Getränke auf pflanzlicher Basis wie Mandel, Reis oder Soja ist für Säuglinge aufgrund der Nährstoffzusammensetzung ungeeignet. Achtung: Solche Getränke sind nicht zu verwechseln mit Säuglingsnahrungen auf Sojabasis. Diese sind an den Bedarf des Säuglings angepasst, können aber trotzdem nur in begründeten Ausnahmefällen sowie nach ärztlicher Empfehlung als Ersatz für kuhmilchbasierte Säuglingsnahrungen gegeben werden.

Vegan ernährten Säuglingen, Kindern und Jugendlichen droht eine Unterversorgung an Energie, Protein, Eisen, Kalzium, Jod, Zink, Vitamin B2, Vitamin B12, Vitamin D und langkettigen Omega-3-Fettsäuren . Mögliche Gefahren für die Kinder sind u.a. Entwicklungs- und Wachstumsverzögerung sowie mitunter irreversible neurologische Störungen.

 

 

 

 

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