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Altersvorsorge: Wie gut ist die Beratung?

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KONSUMENT 8/2012 veröffentlicht: 24.07.2012

Inhalt

Pensionsberatung: Das meiste herausholen

Um aus einer Finanzberatung das bestmögliche Ergebnis herauszuholen, müssen Sie sich Klarheit über folgende Punkte verschaffen:

Eigene finanzielle Situation

  • Wie viel Geld steht mir oder meiner Familie sicher und längerfristig für eine Veranlagung zur Verfügung?
  • In welche Richtung soll die Anlage gehen: einfaches Ansparen; sicherer Ertrag, der in xx Jahren ausgezahlt wird; zusätzliche Pensionszahlung; Absicherung der Familie ...?

Vorinformation über Produkte

  • Welche Anlageformen bieten sich für meinen Bedarf an?
  • Welche Nachteile und Risiken sind damit verbunden? 
  • Was muss ich den Berater fragen (z.B. vorzeitiger Ausstieg, Errechnen von möglichen Szenarien ...)?

Auswahl der Berater

  • Wer sind für mich die geeigneten Ansprechpersonen (unabhängige Versicherungsmakler oder Vermögensberater, der Berater in meiner Hausbank, der meine finanziellen Angelegenheiten bereits gut kennt)?
  • Wie komme ich zu einem guten Berater? In den Fachverbänden der Wirtschaftskammern gibt es Listen zu allen gewerblich tätigen Maklern und Vermögensberatern. Das garantiert nicht zwangsläufig die beste Beratung, aber doch bestimmte Qualitätskriterien und Haftungspflichten. Bei Empfehlungen durch Bekannte und Verwandte unbedingt darauf achten, um welche Art von Berater (unabhängig oder gebunden; und wenn gebunden, an welche Unternehmen) es sich handelt. In jedem Fall mindestens zwei Berater konsultieren!

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Kommentare

  • Namen nennen
    von REDAKTION am 31.07.2012 um 14:41
    In Österreich gibt es Tausende Berater für Altersvorsorge. Würden wir nur die Namen der getesteten Berater nennen, könnte dies den Eindruck erwecken, dass andere, von uns nicht getestete Berater besser sind. Davon ist aber nach unseren Erfahrungen nicht auszugehen. Ihr KONSUMENT-Team
  • Altersvorsorge
    von adamczyk am 29.07.2012 um 14:55
    Ich kann mich der bereits formulierten Kritik am Konsument nur anschließen: Warum werden die getesteten Banken, Versicherungen und Berater nicht genannt ?
  • Pensionsvorsorgeberatung
    von Alfred2010 am 25.07.2012 um 14:04
    Bitte was soll das? Ohne detaillierte Bewertungen der geprüften Unternehmen bringt mir das jetzt ganz wenig Erkenntnisgewinn.... Ein Pauschalurteil, dass vieles schlecht sei, und ohne Namensnennung bringt mir jetzt gar nix. Wenn Fernseher oder Fahrradln getestet werden, gibts doch auch einen Gesamtüberblick. Danke vielmals! ar
  • Altersvorsorge und Lebensversicherung
    von Nachhaltigkeitsunternehmer am 25.07.2012 um 11:06
    Eine Erfassung der Ist-Situation ist zweifelsohne das Um und Auf jeder guten Beratung. Ein guter Berater weist, wenn er schon eine Lebensversicherung empfiehlt auf ungezillmerte Tarife hin. Die Kosten werden hier nicht auf die ersten fünf Jahre verteilt, sondern pro Monatsrate verrechnet. Dies ergibt wesentlich bessere Rückkaufswerte, insbesonders in den ersten Jahren.
  • Anlageberatung
    von sidestep am 24.07.2012 um 10:15
    Eine Verwandte ist öfter für ein Marktforschungsinstitut als Mystery Shopper (Testkäufer, wobei im gegenständlichen Fall nichts gekauft wird) im Bankbereich, u.a. Anlageberatung, tätig und kann Ihre Ausführungen zu 100% bestätigen - nie in "Papier"( und das sind ausnahmslos alle Wertpapiere,Aktien, Fonds Sparbücher, Prämiensparen, Lebensversicherungen etc.) anlegen, im Ernstfall ist alles futsch. Diewenigsten Bankberater kennen sich wirklich aus. Empfehlenswert ist eine bestimmte Menge Bargeld (aber nicht auf der Bank), Edelmetalle und Sachwerte (noch Immobilien, obwohl diesbezüglich wohl auch schon neue Steuern geplant sind). Lieber auch ein neues Auto etc. ums Gesparte kaufen und sich ansosnten etwas gönnen. Der Crash kommt mit Sicherheit.