Pensionskonto: Beratung

Kein Grund zur Panik

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KONSUMENT 6/2015 veröffentlicht: 28.05.2015

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Banken, Versicherer und unabhängige Finanzdienstleister bieten Erklärung und Beratung rund um das Pensionskonto an – mit sehr unterschiedlicher Qualität.

Folgende Finanzdienstleister haben wir getestet:

Banken

  • Bank Austria
  • BAWAG PSK
  • BTV
  • Hypo Tirol Bank
  • Raiffeisen-Landesbank Tirol
  • Tiroler Sparkasse
  • Volksbank Tirol Innsbruck-Schwaz

Vermögensberater und Versicherungsmakler

  • Deutsche Vermögensberatung Innsbruck / Christian Peer
  • EFM Versicherungsmakler – Florian Singer
  • FIDES Versicherung & Finanzberatung GmbH
  • Invest Solution Heinz & Partner
  • OVB Tirol
  • Swiss Life Select

Versicherungen

  • Allianz Elementar Versicherungs-AG – Landesdirektion Tirol
  • Generali Landesdirektion Tirol
  • Grazer Wechselseitige Versicherung AG
  • Tiroler Versicherung V.a.G
  • Uniqa Versicherungen AG – Landesdirektion Tirol
  • WIENER STÄDTISCHE Versicherung AG VIG – Landesdirektion Tirol
  • Wüstenrot Versicherungs-AG Landesdirektion Tirol

Die Bewertung in der Test-Tabelle richtet sich nach Bedarfserhebung, Erklärung zum Pensionskonto und Produktberatung.

Nachfolgend unser Testbericht.


Vor etwas mehr als zehn Jahren wurde für alle unter 50-Jährigen ein staatliches Pen­sions­konto eingerichtet, das für mehr Übersicht und Planbarkeit bei den Versicherten sorgen soll. Im Laufe des vergangenen Jahres erhielt nun jeder seine erste Pensionskontonachricht, darin enthalten eine Auflistung der bisherigen Beitragszeiten und der vorläufige Pensionsbetrag.

Pensionskonto: kalkulierte Panikmache?

Doch was als Durchbruch in Sachen Transparenz gedacht war, sorgte vor allem bei Versicherten mit noch wenig ­Beitragsjahren für Frust und Unsicherheit. Vielen ist nicht ausreichend bewusst, dass sich der angeführte Rentenbetrag nur auf den aktuellen Stand bezieht und dass er im Laufe der kommenden Beitragsjahre noch anwachsen wird. Kritiker bezeichnen die Pensionskontoinformationen daher als reine Panikmache, die den Versicherern und ­Banken Kunden für die private Vorsorge in die Arme treiben soll.

Praxistest: Wo Sie gut beraten werden

Ist an dem Vorwurf etwas dran? Werden ­ den Kunden, die mit ihrer Pensionskontonachricht zu privaten Vorsorgeanbietern kommen, tatsächlich ohne großes Wenn und Aber, vielleicht sogar mit entsprechendem Nachdruck, Pensionsprodukte aller Art verkauft oder werden sie doch in der Mehrzahl umfassend beraten und über ihre Situation aufgeklärt?

Im Auftrag der Arbeiterkammer Tirol schickten wir anonyme Testerinnen und Tester im Raum Tirol aus, die alle vor Kurzem ihre Pensionskontoinformationen erhalten hatten und sich nun Rat suchend an Berater von Banken und Versicherern sowie an unabhängige Vermögensberater und Versicherungsmakler wandten; unter ihnen junge Berufseinsteiger, einige Mittdreißiger und ­eine dritte Gruppe von ca. 50-Jährigen, alle mit gleichen Ausgangsbedingungen.

Erstgutschrift, Pensionslücke und Vorsorge

Gefragt waren Informationen darüber, was diese Kontoerstgutschrift nun genau bedeutete, was an Pension tatsächlich zu erwarten war, ob sich auch für einen selbst die berüchtigte Pensionslücke auftun würde und wenn ja, wie man vielleicht noch dagegen vorsorgen könnte.

In der Tabelle finden Sie:

Marke, Type, Produkte, Dienstleistungen
Hypo Tirol Bank, BAWAG PSK, Tiroler Sparkasse, Volksbank Tirol Innsbruck-Schwaz, Bank Austria, BTV, Raiffeisen-Landesbank Tirol, OVB Tirol, Swiss Life Select , Invest Solution Heinz & Partner, Deutsche Vermögensberatung Innsbruck / Christian Peer, EFM Versicherungsmakler - Florian Singer, FIDES Versicherung & Finanzberatung GmbH, Allianz Elementar Versicherungs-AG - Landesdirektion Tirol, Uniqa Versicherungen AG - Landesdirektion Tirol, WIENER STÄDTISCHE Versicherung AG VIG - Landesdirektion Tirol, Grazer Wechselseitige Versicherung AG, Tiroler Versicherung V.a.G, Generali Landesdirektion Tirol, Wüstenrot Versicherungs-AG Landesdirektion Tirol

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Wertung: 3 von 5 Sternen
19 Stimmen

Kommentare

  • Beratungsvergleich
    von 7112910 am 12.06.2015 um 09:59
    Die Problematik bei einem Vergleich einer Beratungsleistung besteht allerdings darin, dass es von einzelnen Berater abhängig ist. Das heißt, es kann im selben Unternehmen ein besserer Berater und ein schlechterer Berater sein. Das Testergebnis unterliegt also einem gewissen "Zufall". Was der Test jedoch gut aufzeigt: Beratungsleistungen sind sehr unterschiedlich, daher sollte man sich immer mindestens eine zweite Meinung einholen. Es lohnt sich manchmal auch, im Bekanntenkreis zu fragen, welche Erfahrungen schon bestehen.
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