Goldverkauf: Innsbruck/Umgebung

Gewichtige Differenzen

Seite 1 von 13

Nächsten Inhalt anzeigen
KONSUMENT 12/2011 veröffentlicht: 24.11.2011, aktualisiert: 26.01.2012

Inhalt

Preisunterschiede von mehr als der Hälfte zum Tageskurs und Zuordnungsfehler legen nahe, beim Goldverkauf unbedingt mehrere Angebote einzuholen. Wir haben 13 Schmuckstücke und eine Münze angeboten.

Lesen Sie auch Goldverkauf im Großraum Wien 1/2011 und Gold als Anlage 12/2012.

Bereits vor einem Jahr haben wir Goldschmuck und Münzen im Großraum Wien zum Verkauf angeboten. Der damalige Preis für 14 Karat Bruchgold betrug rund 15 Euro pro Gramm. In unserem aktuellen Test Ende September lag der Preis bei 20 Euro, also gut 30 Prozent höher. Beim letzten Test wurden wir mit zum Teil gravierenden Einschätzungsfehlern konfrontiert. Vier von 16 Firmen boten weniger als zwei Drittel des tatsächlichen Wertes. Diesmal stellten wir Betriebe in Westösterreich auf den Prüfstand. Und wieder gab es große ­Differenzen zum tagesaktuellen Preis. Zwei Firmen boten weniger als die Hälfte für Schmuck und Münze.

13 Schmuckstücke und eine Münze

Konkret suchten wir acht Firmen in Innsbruck und Umgebung auf. Unsere Besuche galten Goldankaufstellen, Juwelieren, einem Antiquitätenhändler sowie einem „fliegenden Händler“ und einer Scheideanstalt. 13 Schmuckstücke ohne Steine hatten wir dabei, die wir schätzen lassen und zum Verkauf anbieten wollten. Darunter zwei Ringe mit 18 Karat Gold Feingehalt und weitere 11 Schmuckstücke zu je 14 Karat. Zusätzlich legten wir den potenziellen Ankäufern eine Goldmünze, 1/10 Unze Australian Nugget, vor. Der Gesamtwert unserer Schätze betrug im Test­zeitraum zwischen 1.740 und 1.774 Euro.

13 Schmuckstücke und eine Münze haben wir zum Verkauf angeboten, Bild: VKI/K. Schreiner 

1) 14 kt Gold: 66,5 Gramm 2) 18 kt Gold: 11,5 Gramm 3) Münze: 1/10 Unze
Australian Nugget,
Tatsächlicher Wert im Testzeitraum (19. bis 22.9.2011): 1740 bis 1774 €

Bewertung

Wertung: 4 von 5 Sternen
30 Stimmen
Weiterlesen

Kommentare

  • Zufall ?
    von ReinerH am 25.11.2011 um 08:19
    Wohl eher nicht. Wie heisst es doch so schön "Der Gewinn liegt im Einkauf". Ich gebe mein Gold grundsätzlich nur an zertifizierte Scheideanstalten.
  • Betrug Tür und Tor geöffnet
    von MaRuschka am 24.11.2011 um 12:31
    "Es kann nicht sein, dass der Goldverkauf zum Lotteriespiel ausartet." Genauso ist es aber leider. Aber nicht nur in Österreich, in Deutschland wird man genauso über den Tisch gezogen. Juweliergeschäfte strahlen eine gewisse Seriösität aus, das wird von manchen Besitzern schamlos ausgenützt.
Bild: Das KONSUMENT-Geschenk-Abo